(Michael van Laack) Sommer, Sonne und Erholung? Ja, aber vergesst nicht, was die Bundesregierung Euch aufgetragen hat, liebe Bürger. Bleibt wachsam. Die Furcht, sich zu infizieren, muss an jedem Urlaubstag in Eurem Nacken bleiben. Deshalb appelliert Bundesverschwendungsminister Spahn an die Bürger, auch im Urlaub alles zu tun, um nicht die böse delta-Variante ins Land zu schleppen.

„Ich appelliere an alle Reisenden, sich sorgsam über das Infektionsgeschehen zu informieren, Testangebote anzunehmen und die Quarantänepflichten ernst zu nehmen“ erklärte Spahn gegenüber dem Handelsblatt. Mit anderen Worten: Liebe Bürger, macht nur Urlaub in Ländern, in denen das garstige Virus noch nicht ausgebreitet hat. Und selbst dort solltet ihr zu viel Nähe zu Mitmenschen meiden und immer im Kopf haben: „Ich könnte schuldig sein, wenn nach dem Sommer die Intensivstationen wieder überlaufen.

Sorglosigkeit ist Deltas Freund

Selbstverständlich, so Spahn, könnten die Bürger in diesem Jahr wieder sorglos Urlaub machen, doch: „Bei Reiseländern, die von der Delta-Variante bereits stark betroffen sind, sieht das aber anders aus.“. Folgt man allerdings dem RKI und anderen Haus- und Hofvirologen der Bundeskanzlerin, wird sich Delta bald in allen Ländern als das dominierende erweisen. Eine Mutation von dem es heißt, Biontech schütze dagegen zu 90 %, AstraZeneca nur zu 50 %.

Und so greifen wieder zwei Angstkampagnen ineinander. Denn manch einer sehnt sich nach der harten Lockdown-Zeit zurück, in der Straßen und Restaurants nicht so beängstigend voll mit freiheitsliebenden Menschen war. Deshalb ist jetzt zweierlei wichtig: Zum einen den Paniklevel hochzuhalten, zum anderen bereits jetzt Argumente dafür zu haben, warum im Herbst wieder die magische Inzidenz ansteigen wird.

Lasst Euch den Urlaub nicht vermiesen

Denn das darf auf keinen Fall dem Klima allein geschuldet sein (wie z. B. bei den saisonalen Grippewellen), sondern muss eine andere Ursache haben. Und das wäre dann eben die Unvorsichtigkeit der Bürger. Wenn Spahn also davor spricht, dass er es in der Verantwortung der Bürger läge, ob wir einen „Sorgenherbst“ bekommen oder nicht, hat er damit schon die Schuldzuweisung vorbereitet, die spätestens nach der Bundestagswahl von den MSM vervielfältigt kommuniziert wird.

Viele Menschen – das wollen wir hier auch nicht vergessen – sind finanzielle überhaupt nicht in der Lage, mal Urlaub zu machen. Denen wird die Vorfreude, die Politik und MSM aktuell verbreiten, ohnehin am Allerwertesten vorbei gehen.

Aber jene, die sich einen Urlaub leisten können (oder sich ihn leisten, weil die Zinsen gerade so niedrig sind und die Bundesregierung ja vorgemacht hat, dass massive Verschuldung absolut OK ist), sollten sich die wunderschöne Zeit der Erholung und des Zusammenseins mit Familie oder Freunden nicht durch die Angst im Nacken vermiesen lassen. Denn regierungsseitig verursachte Furcht ist einer der wichtigsten Bausteine der „neuen Normalität“, die den Umbau der Gesellschaften zu einem totalitären EU-Zentralstaat vorbereiten soll.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.