(Michael van Laack) Linkstwitter ist erschüttert über so viel „Intoleranz“. Die Stadien der Fußball-Europameisterschaft müssen einheitlich beleuchtet bleiben. München darf kein Zeichen in Form einer Regenbogenbeleuchtung gegen den angeblich homophoben Staat Ungarn und seinen verhassten – weil abtreibungsfeindlichen – Präsidenten Orban setzen.

Ob man sich daran halten wird? Hitler hatte dem Olympischen Komitee ja auch zugesichert, dass die Fahnen aller Staaten statt ausschließlich der Hakenkreuzfahnen wehen. An manchen Sportstätten war es dann anders.

DFB-Pressesprecher Jens Grittner sagte gestern: „Die Uefa gibt ein einheitliches Stadiondesign vor. Und es gibt gute Gründe, dieses einheitliche Stadiondesign auch zu leben.“ Die Vertreter des regenbogen-Kindergartens reagierten auf diese Erklärung irritiert und beleidigt. Schließlich gibt es in Deutschland – neben den Migranten selbstverständlich – keine wichtigere Bevölkerungsgruppe als die Mitglieder der LGBTusw.-Community.

Der Widerstand formiert sich

Auch zahlreiche weniger prominente Mitglieder von Linkstwitter gaben sogleich Empfehlungen ab, wie man sich zu verhalten habe. Einfach das Verbot ignorieren. Denn nicht nur bei der Migrations- und Klimawandelfrage sondern eben auch mit Blick auf Gender muss die Welt an Deutschlands Wesen genesen.

Und auch die Lobby zeigt sich kämpferisch. Statt Deutschlandfahnen sollen die Fans die Regenbogenfahne schwenken:

Queerer Kindergarten: „Ich will, ich will, ich will!“

Axel Hellmann – Sprecher des Vorstands von Eintracht Frankfurt und offenbar auch des Clubs der beleidigten Leberwürste – kündigte trotzig an: Wenn München das nicht darf, dann zeigen eben wir stellvertretend für ganz Deutschland, unter welcher Fahne wir uns versammeln, seit uns die Kanzlerin die schwarz-rot-goldene weggenommen hat.

Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!

Alles in allem ein trotziger queerer Kindergarten, der es nicht gewohnt ist, wenn man ihm sein Lieblingsspielzeug nicht gibt. Denn in Deutschland kuschen ja mittlerweile alle, sobald ein auch nur halbwegs prominenter Homosexueller „Diskriminierung“ ruft. Toleranz soll dieses Symbol bedeuten. Und Offenheit auch. In Wahrheit aber sind die wenigsten von denen, die unter diesem Banner versammelt sind, auch nur ansatzweise tolerant und offen für die Argumente anderer.

Wer uns widerspricht, ist homophob. Wer nicht unseren Willen tut, ein intoleranter Freiheitsfeind. Die Freiheit, die sie meinen, ist nie die Freiheit des anderen. Sondern ihre Freiheit, das Ausleben ihrer linksgrünen Ideologie. Mit den Deutschen können sie das machen. Mit dem Ausland nicht, wie die Haltung der UEFA in dieser rein politischen Frage klar zeigt.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.