(Michael van Laack) Kaum hat die Corona-Krise ihren Schrecken verloren, wenden sie die MSM wieder ihrem Lieblingsthema zu. Jungen arabischen (hauptsächlich muslimischen und männlichen) Migranten. Das Wetter ist schön, die Flüchtlingsrouten füllen sich wieder. Folglich gilt es, den moralischen Druck hochzufahren.

Ganz perfide ist dabei heute die Wortwahl der Süddeutschen Zeitung im Teaser zum Artikel „Prantls Blick: Die schlechte Flüchtlingspolitik der EU“.

Klebt das Blut vieler Flüchtlinge an unseren Händen?

Heribert Prantl sieht das definitiv so. Auf den ersten Blick liest sich seine Anschuldigung wie fahrlässige Selbsttötung durch Unterlassen. Diesen Straftatbestand gibt es selbstverständlich nicht. Also dann vielleicht doch Mord? Ermorden „wir alle“ Flüchtlinge, indem wir ihnen verwehren, direkt aus ihrem Fluchtland in einen sicheren Hafen in Deutschland oder einem der wenigen anderen aufnahmebereiten EU-Staaten gebracht zu werden?

Sind Ankerzentren Internierungslager?

Außerdem würden in Deutschland angekommene Flüchtlinge nicht mit goldenen Löffeln gefüttert (wie Allah und die Schlepper ihnen versprochen hatten), sondern in Ankerzentren zusammengepfercht wie Menschen dritter Klasse behandelt. Ihnen werde schändlicherweise die Chance auf eine goldene Zukunft in einem PoC-freundlicheren Deutschland verwehrt.

Wohin sollten Deutsche fliehen? Und warum?

In die USA vielleicht? Oder nach Australien, Kanada, Japan. Überall dort bekämen wir Nahrung und Unterkunft, wie auch die Flüchtlinge, die zu uns kommen. Mehr aber auch nicht. Überall dort wird konsequenter abgeschoben und der Zugang zum Arbeitsmarkt in den letzten Jahrzehnten immer mehr erschwert, so man die Sprache nicht zumindest gut beherrscht und bereit ist, die bisherige Staatsbürgerschaft aufzugeben.

Was will der Autor uns sagen?

Und warum sollten wir überhaupt fliehen? Vielleicht vor Angela Merkel? Die ist vermutlich spätestens Weihnachten 2021 nicht mehr im Amt. Na ja, vielleicht vor einer schwarz-grünen Ökodiktatur. Aber würde die UNO das als Fluchtgrund anerkennen?

Was die Flucht in islamische Staaten betrifft: Davon ist dringend abzuraten. Falls wir als weiße Christenhunde überhaupt Aufnahme fänden, stünde zeitnah die Zwangskonversion an. Und selbst in den finanzstarken arabischen Ländern dürften wir in den ersten fünf Jahren nicht arbeiten und in den ersten zehn keinen Besitz erwerben. Deshalb stellt sich mir am Ende der Lektüre des Prantl-Artikels die Frage: Was will er uns damit sagen? Vermutlich nicht mehr als: Habt endlich ein noch schlechteres Gewissen, Ihr biodeutsches weißes Pack!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.