Verschwendungsminister Spahn will Milliarden zum Schutz vor Hitzewellen ausgeben

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Youtube Screenshot

(Michael van Laack) Es war nicht anders zu erwarten! Kaum sehen wir bundesweit mehrere Tage über 30 Grad, wird das Thema Klimawandel wieder ganz nach oben gespült. Irgendwie verständlich, denn bei einer Inzidenz unter 10 lässt sich mit Panik vor dem Corona-Virus kein Blumentopf mehr gewinnen.

Dass aber nun ausgerechnet Gesundheitsminister Jens Spahn, dem der Bundesrechnungshof eine Verschwendungsaktion nach der anderen nachgewiesen hat, die Gunst der Stunde nutzen würde, um für sein Haus ein größeres Klimaschutzbudget zu fordern, überrascht doch ein wenig.

„In weiten Teilen Deutschlands herrscht derzeit eine Hitzewelle. Die Temperaturen liegen laut Deutschem Wetterdienst verbreitet über 30 Grad.“, jubelt das ZDF heute und erhofft a sich dadurch vermutlich auch einen Aufschwung für die Grünen. Denn die hatten ja doch recht. Vergessen ist der kälteste April seit 40 und Mai seit 35 Jahren. Wohl auch deshalb berichten die MSM einmal mehr kritiklos über Forderungen und Aussagen des Gesundheitsministers.

Vulnerable Gruppen vor Hitze schützen

Klingt vertraut. Also das mit den vulnerablen Gruppen. Schließlich haben die Bürger noch die Senioren-Leichenberge vor Augen, die uns in den vergangenen fast 16 Monaten in regelmäßigen Abständen prognostiziert wurden, wenn wir nicht brav all den weisen Forderungen der Bundesregierung im Rahmen des Lockdowns nachkämen. Dies mach Sich s Spahn nun zunutze, in dem er vor dramatischen Todeszahlen durch Hitzewellen warnt, wenn nicht mehr Geld in den Hitzeschutz für Seniorenheime gesteckt würde.

Warnung vor Übersterblichkeit

Auch das klingt aus der Corona-Pandemie sehr vertraut. Nackte Zahlen während des Pandemiegeschehens haben selbstverständlich weder ihn noch seine Kanzlerin mehr als nur am Rande interessiert. Deshalb fordert Spahn: „Auch das Gesundheitsressort braucht zukünftig eine Art Klimabudget, um nötige Anpassungen im Gesundheitswesen auf den Weg zu bringen.“.

„Alleine im vergangenen August waren es nach Schätzungen über 4.000 Menschen, die wohl wegen der Hitze gestorben sind.“, erläuterte Spahn mit großen Sorgenfalten auf der Stirn. Allesamt alte Menschen, die sich in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen aufhielten und heute noch leben würden, wenn diese Einrichtungen besseren Hitzeschutz aufgebaut hätten. Wie dieser Hitzeschutz konkret aussehen soll? Dazu sagte unser Bundes-Jens nichts. Wichtig sei es, dass die Pflege- und Gesundheitseinrichtungen Milliarden zur Verfügung gestellt bekämen. Ob und wie dann überwacht werden soll, dass das Geld nicht zweckentfremdet wird… Klären wir dann später!

Droht Verschwendung wie bei Intensivbetten?

Zahlreiche Krankenhäuser haben offensichtlich an der Krise verdient und die Zahl ihrer Intensivbetten künstlich nach unten gerechnet, um mehr Fördergelder einstreichen zu können. Will Spahn hier nun eine weitere Geldquelle für die Kliniken eröffnen. Vielleicht durch das künstliche Hochrechnen von Hitzetoten? Und wer soll die vulnerablen Gruppen außerhalb dieser Einrichtungen vor Hitze schützen?

Oder ist es nur in Einrichtungen des Gesundheitswesens so heiß, dass eine Übersterblichkeit eintritt, die es unbedingt mit frischen Milliarden zu verhindern gilt? Vielleicht spielt Spahn hier aber auch nur anderen Ministerien einen Ball zu, um Wohneigentümer und Vermieter zu Klimasanierungen im Rahmen des Hitzeschutzes zu verpflichten und bei dieser Gelegenheit dann auch eine komplette Energiesanierung (Weg mit Gas- und Ölheizungen, bessere Isolierung gegen Wärmeverlust im Winter usw.) zu fordern.

Der Corona-Lockdown nur ein Testballon?

Viele fürchten, dass dem Corona-Lockdown schon bald der Klima-Lockdown folgen werde. Das mag sein. Vorher aber folgt der Coronamilliarden-Verbrennung die Klimawandelmilliarden-Verbrennung. Man wird die Bürger zwei oder drei Jahre pausenlos im Panikmodus halten, um durch die erzeugte Furcht vor dem eigenen Tod oder dem der Angehörigen die Bereitschaft zu erhöhen, finanzielle Opfer (Steuern) zu bringen.

Ist diese „Opferbereitschaft erst einmal erzeigt, lassen sich all die in den Schubladen der Altparteien schlummernden Verbote (welche die Grünen törichterweise schon ins Parteiprogramm geschrieben haben) einfacher durchsetzen. Eine Kuh, die sich ans Melken gewöhnt hat, tritt freiwillig vor die Maschine. Und ein Hund, der es gewohnt ist, auf das Kommando „Sitz“ zu hören (was in der Corona-Krise ausgezeichnet geklappt hat) wird auch dann brav folgen und z. B. auf den Konsum von Fleisch ganz „freiwillig“ verzichten.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.