(Michael van Laack) Für Cem Özdemir ist die Führungsriege der Grünen vergleichbar mit erfolgreichen Fußballspielern, vor allem mit der deutschen Nationalmannschaft…. Sorry mit „der Mannschaft“. Nach einem schlechten Start würden Baerbock & Co. sich im Laufe des Wahlkampfturniers steigern und Sieg um Sieg einfahren.

Ja, was soll man dazu sagen… Ein Nazivergleich wäre vermutlich angebrachter gewesen. Baerbock ist wie eine emanzipierte Eva Braun, die – als sie aus dem Schatten des Führers (Habeck) heraustrat, auf die Nase fiel. Und Özdemir ist wie Rudolf Heß, der sich verzweifelt gegen eine Niederlage sträubt, um Ausgleich bemüht ist und am Ende abstürzt.

Das Team Merkel/Löw sollte durch Baerbock/Flick ersetzt werden

Angesprochen auf die Niederlage der Mannschaft gegen Frankreich erklärte der Freund von Tabakbeigaben in Tütchen und Schnee im Sommer: „Die Strategie von Löw hat mich etwas ratlos zurückgelassen, aber die EM ist ja noch jung.“ Er habe daher große Hoffnung, dass die EM für die deutschen Fußball-Millionäre noch zu einem Erfolg werde.

Ähnliches erwarte er auch von seiner Partei. Nach der Nominierung der Völkerrechtlerin habe es einen etwas holprigen Start gegeben, berichtet Özdemir in der „Münchener Abendzeitung“. Der zukünftige Nationaltrainer Hansi Flick und Annalena Baerbock seien „die ideale Traumkombination an der Spitze des Landes und des Fußballs.“ Denn: „Es wird höchste Zeit, dass wir nicht nur in der Nationalmannschaft, sondern auch im Bundeskabinett die besten Leute aufstellen.“ Bei so viel Sachverstand bleibt mir nur, zu schweigen. Und mich ehrfürchtig vor der Lebenslauf-Expertin zu verneigen.

Annalena macht die Tore

Da ist Özdemir ganz zuversichtlich. Vermutlich hofft er darauf, dass die MSM als Schiedsrichter assistieren und der Abwehr der anderen Mannschaften (Parteien) die Rote Karte zeigen. Denn sonst wird Annalena weiterhin nur Eigentore produzieren und die Partei weiter ins Abseits stellen.

Und außerdem… Nein, ich weigere mich, die zahlreichen anderen total daneben liegenden Vergleiche aus der Welt des Fußballs und der zu erwartenden Siegesserie der Grünen zu kommentieren und darzustellen, die Özdemir im Artikel von sich gibt. Das mag jeder selbst hier nachlesen.

Dem ehemaligen Bundesvorsitzenden der Grünen empfehle ich, sich in Zukunft nicht mehr mit Journalisten auf solche metaphorischen Spielchen einzulassen. Da kann er am Ende nur verlieren und – um im Bild zu bleiben – nicht nur das Finale verpassen, sondern mit seinem tollen Team in die Zweite Liga absteigen.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.