(Michael van Laack) Für die „Staatssekretärin für Alles und Nichts“, die vor einigen Tagen aus ihrem Twitter-Winterschlaf erwacht ist, scheint vollkommen klar: In Kanada wurde eine muslimische Familie von einem Autofahrer gezielt getötet. Somit ist auch das Leben muslimischer Kinder in Deutschland permanent bedroht. Der Fukushima-Effekt: In Japan explodieren AKWs, in Deutschland schafft man die Atomkraft ab. In Kanada wird eine muslimische Familie ermordet, in Deutschland droht ein neues Weimar.

Leid der Familie instrumentalisiert

Es gibt da überhaupt nichts zu diskutieren. Die Tat in der kanadischen Provinz Ontario ist durch nichts zu rechtfertigen. Aber der typische Reflex deutscher Muslime, die sich ohnehin in der Opferrolle wesentlich besser gefallen als in der Rolle der schweigenden Mehrheit bei Taten islamischer Mörder ist das genau so wenig. Sawsan Chebli freilich ist dafür bekannt, Morde, Totschläge und sonstige schwere Verbrechen (wie Vergewaltigungen) durch Mitglieder ihrer Community zu verharmlosen oder am besten zu beschweigen.

Lautes Schweigen bei Verbrechen muslimischer „Bürger“ ist obligatorisch. Bei Taten psychisch kranker „Deep State-Fans“ haben freilich sogleich alle Kirchenglocken zu läuten und den Moschee-Gemeinden ist ein lautstarkes Trauer-„Allahiu Akhbar“ des Muezzins zu genehmigen. Bleibt dies samt öffentlichkeitswirksamer Selbstanklage deutscher Politiker und Inhaftungnahme der AfD aus, interpretieren Menschen wie Chebli das gern als Beweis dafür, dass immer noch vielen alten weißen Männern und Frauen der aus dem Kaiserreich ererbte Rassismus innewohnt, der zur germanischen Islamophobie mutiert sei.

Twiiterschweigen wäre Gold, liebe Sawsan!

Deshalb zum Schluss ein persönliches Wort an meine Lieblingssozialdemokratin: Liebe Sawsan, geh in Dich und anschließend in einen weiteren Twitter-Sabbat. Du hast mit Deinen Tweets in den vergangenen Jahren schon genug zur Spaltung der Gesellschaft beigetragen, als dass Du glauben könntest, mit kommentaren wie diesem Deiner eigentlichen Aufgabe auf den letzten Metern vor deiner Abberufung noch gerecht werden zu können: der Integration von Migranten und Flüchtlingen.

Denn dieser Tweet bestätigt lediglich: Das Einzige, was Du – auch wenn Du es vielleicht gar nicht einmal beabischtigen solltest  – zu säen imstande bist, ist auf der einen Seite Hass und Angst und auf der anderen die unselige Bestätigung von Ressentiments!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.