(Michael van Laack) Holocaustvergleiche gehen gar nicht, weshalb sich die CDU und andere Linksparteien vor einigen Monaten empört gezeigt haben, als auf Querdenker-Demos manch einer den Judenstern trug. – Gestern auf den BPT der Grünen hat nun Carolin Emcke, Publizistin und Kolumnistin unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, die Befürchtung geäußert, in Zukunft könnten Klimaforscher zu den Gruppen gehören, die Verfolgung erleiden. Denn das sei das Schicksal aller „Eliten.“

Wörtlich sagte Frau Emcke: „Es wird sicher wieder von Elite gesprochen werden. Und vermutlich werden es dann nicht die Juden und Kosmopoliten, nicht die Feministinnen und die Virologinnen sein, vor denen gewarnt wird, sondern die Klimaforscherinnen.

Grüne verstehen die Empörung nicht

Während vom Zentralrat der Juden über Mitglieder der anderen im Bundestag vertretenen Parteien bis zu manchem MSM-Journalisten einhellig Empörung über diese Aussage herrschte, konnte der Bundesgeschäftsführer der grünen – Michael Kellner – nicht nachvollziehen, warum im politischen Deutschland nicht einhellig Jubel über diese Äußerungen ausgebrochen sei. Emcke sei „„über jeden Verdacht des Antisemitismus erhaben und hat in ihrer Rede die Logik der Demagogie aufgedeckt“.

Die Logik der Demagogie – Das aus dem Mund des Politikers einer Partei, die Hass und hetze über Andersdenkende im Allgemeinen sowie AfD- und FDP-Politiker im Besonderen kübelt und durch das effektive Verbreiten von Katastrophenszenarien zur 20 %-Partei angewachsen ist. Wenn also ein Vergleich mit der Non-Vogelschiss-Periode treffen würde, dann doch wohl eher hinsichtlich der Strategie zwischen NSDAP und Bündnis 90/Die Grünen.

Antisemitisches Wording

Denn schon die Tatsache, Juden als „Eliten“ zu bezeichnen, zeigt auf, dass Emcke wie auch Kellner dem Denken antisemitischer Autoren wie Gottfried zur Beek (Die Geheimnisse der Weisen von Zion) oder Theodor Fritsch (Handbuch der Judenfrage) verhaftet sind. Dort wurden Juden auch durchgängig als Elite bezeichnet, die über Deutungshoheit nach Weltherrschaft streben. So mag sich dann auch die Hamas- und PLO-Zugewandtheit der Grünen erklären.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.