(Michael van Laack) Überall nur Nazis! Neben der Bundeswehr selbstverständlich vor allem bei der Polizei. Denn es gäbe weder linksradikale Straftaten noch Ausländerkriminalität, wenn die Polizei nicht ein strukturelles Rassismus-Problem hätte wie die Kirche ein strukturelles Pädophilen-Problem hat. Die Polizei kriminalisiert die mutige Antifa und die verfassungstreuen arabischen Großfamilien letztendlich doch nur, weil auf jeder Wache ein Rudel esoterischer Hitleristen sein Unwesen treibt, oder?

Mehrere Beamte des Frankfurter SEK sollen in den Jahren 2016 und 2017 in geheimen Chatgruppen Bilder mit Hakenkreuzen getauscht und antisemitische Texte publiziert haben. Der Staatsanwaltschaft lägen – wie es heißt – dazu eindeutige Beweise vor.

Während es Polizeibeamten auch in Frankfurt erlaubt ist, mit Shirts des Mörders Che Guevara oder des Massenmörders Stalin herumzulaufen oder an Anti-Israel-Demos teilzunehmen, muss man gegen das rechte Spektrum selbstverständlich Härte zeigen.

Eliteverbände? Alles Nazis!

Wie jedes Mitglied des KSK der Bundeswehr darf sich selbstverständlich auch jeder Polizist eines deutschen SEK von Kriminellen erschießen oder in die Luft sprengen lassen. Die Familienangehörigen bekommen posthum das Bundesverdienstkreuz überreicht. Und der jeweilige Innenminister wird sich vor laufenden Kameras loben, „dass uns heute wieder ein entscheidender Schlag gegen Bandenkriminalität gelungen ist, bei der leider ein junger Beamter zu Tode kam, dem wir für immer ein ehrendes Andenken bewahren werden.“

Mehr darf der deutsche Elitepolizist nicht erwarten. Weder eine gute Bezahlung noch advokates Verhalten seiner Vorgesetzten nach umstrittenen Einsätzen gegen von den MSM gehätschelte Minderheiten. Und was er erst recht nicht darf: In geheimen Chatgruppen verfassungsfeindliche Symbole tauschen, solange es sich dabei nicht um PKK-Symbole, Fanpost für die Hamas oder Aufrufe zur Ermordung von AfD-Politikern handelt.

Auflösung des SEK – Cui bono?

Und nein: Ich rede das Verhalten der Beamten nicht klein, das allerdings immerhin schon vier oder fünf Jahre zurückliegt. Deshalb frage ich mich: Gab es in diesen Jahren Anlass zur Kritik bei der Erledigung der Jobs, die das SEK bekommen hat? Verweigerten mehrere Beamte Einsatzbefehle? Z. B. in der Frankfurter Neonazi-Szene aufzuräumen oder gegen die „Hells Angels“ vorzugehen? Stürmte man bei Einsätzen gegen Araber mit „Heil Hitler“ die Wohnung? Wurden gefangene Nichtarier misshandelt oder gar gezielt beim Einsatz getötet?

Oder haben diese SEK-Nazis ihrem Eid treu auch in den vergangenen Jahren im Auftrag auch ihres oberster Dienstherrn (des Innenministers) ihr Leben riskiert, um anderer Leben zu retten und dem Herrn Minister wegen der glänzenden Einsatzstatistik Schulterklopfer eingebracht?

Innenminister und Polizeiführung mitverantwortlich

Und so fragt man sich: Wem nützt es, wenn in Deutschland immer wieder Eliteverbände wegen solcher Verdächtigungen aufgelöst werden, während die Berliner Polizei ganz offen mit der Antifa und einigen Clanstrukturen kooperiert? Und wem nützt es, wenn Polizei und Bundeswehr von den MSM immer häufiger als Nazis und Rassisten geframt werden. Oder besser: Der Politik welcher Parteien nützt das? Doch wohl ausschließlich der ACAP-Fraktion, die ja auch in Hessen stark ist und gegenüber denen auch der hessische Innenminister seine Beamten nie in Schutz nimmt.

Nimm einen Schwarzen fest und Du bist ein Rassist. Schlage bei Demos auf Querdenker ein und Du bist ein Held. Auf dem Nährboden dieses Missverhältnisses ist ganz gewiss viel Unkraut gewachsen (wie z. B. auch diese Chatgruppen). Jenen Innenministern und Polizeipräsidenten, die seit Jahrzehnten auf dem linken Auge blind sind, Straftaten bestimmter Gruppen relativieren und deutsche Polizisten zur leichten Beute für arabische Verbrecher machen, haben sowohl in der Bundeswehr als auch bei der Polizei immer mehr Frustrierte erzeugt. Nun treten wir in die Phase ein, in der diese frustrierten beseitigt werden sollen, um sich selbst nicht der Verantwortung stellen zu müssen.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.