(Michael van Laack) „Schockartig steigende Finanzierungsprobleme in der gesetzlichen Rentenversicherung ab 2025“ prognostizieren Experten, die Peter Altmaiers Wirtschaftsministerium beraten. Deshalb empfehlen sie, so rasch als möglich das Rentenalter auf 68 Jahre anzuheben. Wenn die Bundesregierung schon vor einem Jahr geahnt hätte, welches Ungemach droht, wäre zweifellos Pflichtinfektion ohne ärztliche Behandlung statt Lockdown angeordnet worden.

Die Menschen werden leider immer älter

Na ja, da ließe sich schon etwas nachhelfen. Z. B. mehr Krankenhäuser schließen, Ärzte vom Land abziehen, insgesamt schlechter bezahlen und auf ihre Abwanderung ins Ausland hoffen…. Ach, das macht die Bundesregierung schon? Und das hat nichts gebracht? Die Lebenserwartung steigt weiterhin? So geht das wirklich nicht weiter, oder?

Das sehen auch die „Experten“ des Bundeswirtschaftsministeriums so: Die zusätzlichen Jahre müssen „nach einer klaren Regel zwischen mehr arbeiten und länger Rente beziehen aufgeteilt werden.“ Und: „Sollte die Lebenserwartung abnehmen, kann auch das Rentenalter sinken.“

Wie gesagt, bei der Lebenserwartung lässt sich rasch Abhilfe schaffen. Z. B. Windradpflicht für alle, um die Lärmbelästigung ins Unerträgliche zu steigern. Oder alle zwei Jahre einen maskenpflichtigen Jahres-Lockdown dekretieren, um die Suizidquote in die Höhe zu treiben und das Herz-/Kreislauf-Versagen bei vulnerablen Gruppen zu fördern. Es gäbe so viele Alternativen. Vielleicht einfach auch mal eine Hamas-Brigade nach Deutschland holen, um deren Teamfähigkeit zu erhalten und den aktuell unerträglichen Waffenstillstand in Israel nutzbringend zu überbrücken.

Klimawandel hat Vorrang vor der Rente

Die Kosten für den Klimawandel, der Abbau der Schulden aus Corona und auch die Finanzierung der für das Überleben Deutschlands als Wirtschaftsstandort und Wohlstandsland zentral wichtigen Massenmigration verhindere, dass Lücken in der Rentenkasse anderweitig geschlossen werden könnten, heißt es aus Kreisen der CDU. Man müsse halt Prioritäten sichern. Und ein auskömmliches Leben im Aölter gehöre eben nicht dazu.

Wer keine private Rentenversicherung abschließen könne, weil er aus Faulheit nur 400 Euro-Jobs annehme oder in der Schule nicht aufgepasst habe und deshalb Einkommen unter der Pfändungsgrenze beziehe, sei vermutlich sogar dankbar, länger arbeiten zu können. Und für alle anderen gälte: Wohlstand muss man sich verdienen, es gibt kein Recht auf angemessene Renten.

Mandatsträger als Vorbild?

Zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig? Dann geht doch einfach länger arbeiten, Leute. Gern auch über 68 Jahre hinaus. Nehmt Euch mal ein Beispiel an Wolfgang Schäuble oder Alexander Gauland. Im Schweiße ihres Angesichtes plagen sie sich täglich, um ein besseres Deutschland aufzubauen. Und Ihr jammert, dass ihr demnächst erst mit 68 in Rente gehen dürft? Also bitte! Rente mit 75 scheint mir angemessener. Aber auch nur dann, wenn der Arzt attestiert, dass man nicht mehr arbeitsfähig ist. Wie sollen wir denn sonst ab der übernächsten Legislatur all die Windräder, Traumatisierten und Pandemie-Utensilien finanzieren, die systemrelevant sind?

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.