(Michael van Laack) Am Ende ist es für die AfD ein ernüchterndes Ergebnis, mit dem die Partei mit Blick auf die Feindseligkeit der altparteien, der MSM und der Antifa dennoch zufrieden sein kann. ARD und ZDF betonen aber selbstverständlich nur den Sieg der CDU und den Zugewinn (aktuell 0,8 %) der Grünen von 5,2 auf 5,9 %.

Erste AfD-Reaktionen zur Wahl

So beklagte AfD-Spitzenkandidat Oliver Kirchner völlig zurecht: «Fünf Jahre Hetze gegen die AfD zahlt sich natürlich auch bei so einem Minustrend aus».

Partei-Chef Meuthen ordnete das Wahlergebnis gegenüber dpa sehr differenziert ein: „Das Ergebnis ist insgesamt gut und respektabel. Die AfD wurde in Sachsen-Anhalt klar als zweitstärkste Kraft bestätigt. Angesichts der unübersehbar desolaten Verfassung der politischen Konkurrenz, insbesondere der Union, wäre um Platz 1 freilich mit einem stärker in die Mitte zielenden, weniger allein auf Protest setzenden Wahlkampf auch ein noch stärkeres Ergebnis durchaus möglich gewesen. Das werden wir natürlich im Nachgang noch eingehend analysieren“.

Sein Co-Vorsitzender Tino Chrupalla zeigte sich „sehr zufrieden“ mit dem Ergebnis der Wahl. Seiner Ansicht nach hätten die Bürger damit ein klares Votum für eine Koalition zwischen CDU und AfD abgegeben.

Griße Kluft zwischen Umfragen und aktuellen Hochrechnungen

Bei den letzten Umfragen vor der Wahl von INSA am 04.06. (CDU: 27 % / AfD 26 %) und des ZDF am Tag zuvor (CDU 30 % / AfD 23 %) sahen wir erhebliche Differenzen zu den jetzigen Hochrechnungen. Ein Paukenschlag! Morgen Vormittag folgt eine tiefere Analyse der Wahl mit Stimmen der Protagonisten aller im Landtag vertretenen Parteien.

 

Quelle: tagesschau.de

 

 

Quelle: zdf.de/nachrichten

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.