(Michael van Laack) Freiheitsfürst Christian Lindner erinnert uns täglich in einem Tweet daran, dass Alexej Navalny in Russland als politischer Gefangener in Haft sitzt. Da sei ihm unbenommen. Was aber würde der FDP-Vorsitzende wohl antworten auf die Frage: „Gibt es auch in Deutschland politische Gefangene?“

„Mir sind keine bekannt!“, würde er vermutlich antworten und diese Aussage bestenfalls mit dem Hinweis verbinden, mal bei den Grünen, der SPD und den Linken nachzufragen, ob die das bezüglich einiger linksradikaler Straftäter aus der ANTIFA-Szene anders sehen.

Verweigerung der Rundfunkgebühren? Ab in den Knast!

Georg Thiel ist 53 Jahre alt und lebt im nordrhein-westfälischen Borken. Mehr als 1000 Euro schuldet er dem WDR, da er sich weigert, für ein politisch einseitiges Staatsfunk-Programm auch nur einen Cent zu zahlen. Das konnte der WDR nicht nachvollziehen. Denn wer vom rotesten Landessender der ARD täglich als Rechtsradikaler und Nazi gebasht wird, weil er es wagt, eine andere Ansicht als die Bundeskanzlerin oder Greta Thunberg zu vertreten bzw. die Corona-Politik der Bundesregierung zu kritisieren, hat die Pflicht, für diese Wohltat politischer Erziehung und Aufklärung den gesetzlich festgeschriebenen Obolus zu bezahlen.

Deshalb lehnte ZDF-Intendant Tom Buhrow persönlich die Aussetzung des Haftbefehls ab. Klar, wenn er keine Härte zeigen würde, gäbe es vermutlich Hunderttausende „Nachahmungstäter“. Nun sitzt Thiel in Erzwingungshaft. Vermutlich könnte er die geforderten Gebühren zahlen, aber er will nicht. Auch gibt er keine Auskunft über sein Vermögen und die zuständige Gerichtsvollzieherin sah sich angeblich außerstande, sein Vermögen zu ermitteln Wie lange noch? Maximal ein halbes Jahr. Und so wie es aussieht, wird er auch solange einsitzen, wenn er keine Vermögensauskunft erteilt. Danach droht ihm allerdings weiteres Ungemach. Denn der Gläubiger kann jederzeit erneut Vermögensauskunft beantragen.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.