(Michael van Laack) Kein einziger Arbeitsplatz wird durch Corona verloren gehen, hatte unser aller Wirtschaftsminister Peter Altmaier vor einigen Monaten noch getönt. Was wir dann sahen, waren der Verlust von fast einer Million Arbeitsplätzen und mehrere Millionen Kurzarbeiter, deren Unternehmen sich nur durch Überbrückungshilfen über Wasser halten konnten.

Wie schwer die Lockdown-Politik die Wirtschaft getroffen hat, wird sich erst einige Monate nach dem Wiederaufleben der Insolvenzpflicht zeigen. Doch schon jetzt sehen wir: Private Haushalte wurden in der Pandemie mindestens ebenso schwer getroffen.

Untenstehend nun zusammengefasst manches Argument, dass wir in den vergangenen Monaten im Wortlaut oder auch nur in Andeutungen aus dem Mund mancher Politiker und Medienschaffender hören mussten. – Wenn wir uns ehrlich machen, hatten wir slebstverständlich auch kaum Empathie erwartet. Weder von der Frau im Chefsessel, die ihr politisches Rüstzeug einstmals aus Honeckers Händen empfing; noch von jenen, die sie in den letzten 15 Jahren als handverlesene Entourage an ihre Seite gestellt hat.

Selbst schuld, wer nicht vernünftig haushalten kann?

So hieß es früher (in den „besseren“ Zeiten: „Die werden wohl über ihre Verhältnisse gelebt haben!“ oder „Die haben vermutlich den Neckermann-Katalog leergekauft“. Das stimmte schon damals nicht. Um die tatsächliche pekuniäre Not vieler Bürger zu verschleiern, griffen sich ARD und ZDF gern drastische Beispiele heraus, um die Überschuldung zu erklären. Arbeitslosigkeit, sozialer Abstieg, in der Folge durch psychischen Stress ausgelöste körperliche Gebrechen? Davon wollten und wollen Medien und Regierende nichts wissen.

110.000 Privatinsolvenzen statt etwas mehr als 56.000 (was auch schon eine deutlich zu große Zahl ist für ein Land, in dem wir alle gut und gerne leben) erwarten die Wirtschaftsauskunfteien für das laufende Jahr. Schon im ersten Quartal 2021 mussten 32.000 Bürger Privatinsolvenz anmelden, weil sie vollkommen überschuldet waren. An diesen 32.000 Menschen hängen oft Ehepartner und vor allem Kinder, die mit ihnen in finanzielle Nöte geraten.

Die nur scheinbar fiktive Rechtfertigung der Bundesregierung

Was kümmert es uns, wenn Leute ihren Job verlieren? Wir haben grob fahrlässig bei der Beschaffung ausreichender Impfstoffmengen versagt; wir haben zu spät bis gar nicht begonnen, primär vulnerable Gruppen zu schützen; wir haben Testungen überbewertet und die Hausärzte viel zu spät einbezogen; wir haben den Inzidenzwert zur heiligen Zahl erhoben usw. usf.

Aber – liebe Bürger – das Blut (im übertragenen Sinn) der Corona-Opfer soll nicht an unseren Händen kleben, sondern an Euren. Wenn trotz unserer Lockdown-Maßnahmen weiter viele Menschen angesteckt wurden und so an bzw. mit Corona starben, waren nicht wir dafür verantwortlich. Nein, wir wollten nur Gutes. Ihr habt das Virus weiterverbreitet.  Ihr bösen ungehorsamen Bürger seid verantwortlich für all die Ansteckungen. Vor allem Ihr Querdenker und AfD-Wähler in den Ostbundesländern.

Bundesregierung gab ihr bestes – Ungehorsame haben Not verdient

Deshalb habt ihr auch kein Recht, Euch zu ereifern, dass wir die Novemberhilfen erst im April ausgezahlt haben und viele von Euch in Kurzarbeit oder die Arbeitslosigkeit stürzten. Nicht wir sind verantwortlich dafür, dass Ihr Eure Mieten und Kredite nicht mehr bezahlen konntet. Ihr ganz allein, liebe Bürger, tragt die Verantwortung für Eure soziale und weitere Not. Wärt Ihr gehorsam gewesen und im Sommer und Herbst 2020 freiwillig in Euren Wohnungen geblieben, hätte es keine zweite und dritte Welle gegeben.

Wir – die Bundesregierung – betrachten selbstverständlich mit Sorge die durch Privatinsolvenzen und den Fall in ALG II wachsende Kinderarmut. Und wir werden sie auch bekämpfen, sobald wir mal Zeit dazu haben. Aber ihr – die Bürger – seid es, die diese Armut verursacht haben. Ausgenommen von der Verantwortung sind selbstverständlich die von uns allen geliebten Flüchtlings- und Migrantenfamilien. Denn die leiden unverschuldet Not. Ihr anderen habt es Euch selbst zuzuschreiben.

Entweder gehört Ihr zum faulen und arbeitsscheuen Pack, dass sich wie selbstverständlich vom großzügig bemessenen Hartz IV ernährt; oder Ihr habt von Euren bestbezahlten Minijobs und Löhnen unter der Beitragsbemessungsgrenze keinen Cent für schlechte Zeiten zurückgelegt, um gut durch die von den gerechten und weisen Lockdown-Maßnahmen ausgelösten mageren Zeiten zu kommen. Mit Euch muss man kein Mitleid haben. Husch, Husch, ab in die Privatinsolvenz. Sechs Jahre die Füße stillhalten und dann hoffentlich wieder ein vollwertiges Mitglied der dann klimaneutralen deutschen Gesellschaft werden.

Und nun ist Deutschland überschuldet

Soweit die Haltung der uns Regierenden und unserer Denkbetreuer in den MSM. Hunderte Milliarden schulden durch den Lockdown, ein monströser billionenschwerer Green Deal der EU und ein Migrationspakt, der weitere Nettoempfänger ins Land spülen wird. Das sind die Aussichten für die Zeit nach Herbst 2021. Dazu eine steigende Zahl von Firmeninsolvenzen, Arbeitslosen, materiell Armen und infolge der Lockdown-Maßnahmen psychisch auffälligen Kinder und Jugendlichen. Nicht zu vergessen die bevorstehende Energieversorgungskrise durch den radikalen Wandel der so genannten Energiewende.

Wer im kommenden Herbst die Parteien wählt, die Deutschland weiter ins finanzielle Desaster stürzen, die blauäugig auf die Abhängigkeit von China und anderen Investoren aus Diktaturen schauen und die Lebenshaltungskosten des Einzelnen auf das Jahr 2030 betrachtet fast verdreifachen wollen, dem ist nicht mehr zu helfen. So radikal kann die AfD überhaupt nicht werden, als dass man sie bei der BTW nicht wählen sollte. Denn der Links- und Ökofaschismus klopft an und begehrt, den Bundestag zu dominieren: „Wolle mer’n eroilosse?“.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.