(Michael van Laack) Soll man es „unerbittliche Logik“ nennen oder „Rassismuswahn“? Ich entscheide mich für Letzteres. Die „Grüne Jugend“ hat einen Hammer! Zwar nicht nur einen, aber der Rassismus-Hammer ist ihr Lieblingswerkzeug. Und mit diesem haben sie nun erneut unerbittlich zugeschlagen.

Ortsname entstand 1306

Das wissen sogar die nicht nur durch den Lockdown bildungstechnisch abgehängten jungen Hoffnungsträger Annalena Baerbocks. Doch was der Name tatsächlich bedeute, sei irrelevant, führt einer ihrer Sprecher aus:

„Der Ortsname hat keinen rassistischen Ursprung. Der Name kommt aus dem Plattdeutschen und bedeutet so viel wie ‚Näher zu der Siedlung'“. … Es sei „aber wichtig anzuerkennen, dass Plattdeutsch eben keine sehr weit verbreitete Sprache mehr ist und, dass der Ortsname heute für die allermeisten Menschen keine Assoziation mit der plattdeutschen Sprache auslöst. Wer heute den Namen liest, assoziiert den Ortsnamen mit dem rassistischen, Jahrhunderte zur Unterdrückung von Schwarzen Menschen genutzten, N-Wort.“

Bild des Istargramm Accounts der Grünen Jugend – KV Bad Segeberg – https://www.instagram.com/p/CPD_WbKtZ_s/?utm_source=ig_embed

Negernbötel schreckt Investoren ab – Grünhausen nicht!

Mit anderen Worten: Weil auch durch Multikulti die Dialekte in Deutschland immer weiter zurückgedrängt werden und landes- oder sogar regionaltypische Dialekte auch von vielen Arbeitgebern nicht mehr geduldet werden (es sei denn, es handelt sich um nicht abschleifpflichtigen arabischen Slang), soll nun ein Ort mit über 1000 Einwohnern umbenannt werden.

Tja, so ist das halt: Was der Sozialismus nicht versteht, muss weg! Zudem könnte es ja auch sein, dass schwarzafrikanische oder sonstige PoC-Investoren in der Nähe von Negernbötel neue Arbeitsplätze durch die Errichtung eines Windrad-Parks oder einer Tofu-Fabrik schaffen wollen würden, aber des Ortsnamens wegen dann lieber im ehemals ostpreußischen Grünhausen investieren, auch wenn das mittlerweile zum russischen Kaliningrad gehört.

Bei der „Grünen Jugend“ ehrt man auch Wörter

„Natürlich bedeutet das nicht, dass die Einwohner*innen des Dorfes rassistisch sind, aber es bedeutet, dass wir ein Wort, welches für Rassismus, Unterdrückung und Mord an Black, Indigenous, People of Color steht, ehren und uns keine Gedanken darüber machen.“

Zusammenfassend: Gut, dass wir mal drüber gesprochen haben, liebe „Grüne Jugend“. Aber jetzt geht wieder spielen und helft Eurer Kanzlerkandidatin bei der Suche nach weiteren nicht gemeldeten Einkünften oder der Erstellung ihrer Doktorarbeit, die möglichst noch vor der Bundestagswahl fertiggestellt und verteidigt sein sollte, damit Frau Dr. Angela Merkel das Büro im Kanzleramt standesgemäß an Frau Dr. Annalena Baerbock weitergeben kann.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.