(Michael van Laack) Stolz präsentierte WDR-Moderatorin Anna Planken gestern bei der Anmoderation zum Bericht über den Aufstieg Chinas zur großen Wirtschaftsnation und Deutschlands wichtigstem Handelspartner die Mao-Bibel, bevor Michael Houben im Bericht die Weitsicht Mao Tse-tungs pries und seinen Beitrag nach über sieben Minuten damit schloß, dass wir von China noch sehr viel lernen könnten.

Deutsche Unternehmen denken nur drei Monate weit

Doch der „Große Vorsitzende“ und all seine edlen Nachfolger dachten in Jahrzehnten. Deshalb ist es ihnen auch gelungen, so viel vom Kuchen des technologischen Vorsprungs abzuknabbern

Im weiteren Verlauf des knapp achtminütigen Berichts wird China durchgängig gepriesen und Deutschland dazu ermuntert, in bestimmten Punkten von China zu lernen oder sich vor seinem Einfluss zu schützen. Selbstverständlich nicht beim Ankauf deutscher Firmen und anderer chinesischer Investitionen.

Da Deutschland zwar noch kein Billiglohnland sei, aber doch der Anteil der Lohnkosten an den Produktionskosten in den vergangenen Jahren schon ein wenig gesenkt wurde, könne dies auch gelingen. Denn zu viel Abhängigkeit sei doch nicht gut.

Kein Wort zum Massenmörder

70 Millionen Menschenleben haben Mao Tse-tung und seine Viererbande insgesamt auf dem Gewissen. Davon kein Wort. Mao wird als großartiger Visionär dargestellt. Ebenso wie der aktuelle Vorsitzende der KP Chinas, dessen Wille zur Macht und wirtschaftlicher Sachverstand gelobt wird. Ebenso sein unbändiger Wille, bald die aktuell noch führenden Wirtschaftsnationen auf der Spur des Kommunismus zu überholen.

Alles in allem war der Bericht zwar im weiteren Verlauf zwischenzeitlich um Ausgewogenheit bemüht, tendenziell aber wurde China als Vorbild beschrieben und die Menschenrechtsverletzungen nur am Rande erwähnt.

Hier geht es zum ganzen Bericht.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.