(Michael van Laack) „Ich habe eine Fürsorgepflicht für die Kinder. Und dem nachzukommen, heiß, die Kinderrechte umzusetzen. Kinder haben ein Recht auf Bildung, auf Gesundheit, auf Freizeit, auf Sport“ sagte Bianca Höltje, Rektorin der Eugen-Naumann-Grundschule in Bergen, schon vor einigen Wochen. Ihr Appell verhallte leider fast ungehört, auch wenn sie sich darüber freute, dass mehr als 1000 Menschen ihr Mut gemacht hätten.

Haltung könnte ihr den Arbeitsplatz kosten

Deshalb möchten wir hier noch einmal auf ein Video aufmerksam machen, dass im Netz leider nicht in dem Maß geteilt wird, wie es verdient wäre. Die Rektorin hofft, mit ihrer Stellungnahme auch viele Kollegen bewegen zu können, sich der Weisung von Pflichttestungen zu widersetzen. Doch fürchte ich eher, dass sie dem „Querdenker-„Milieu zugerechnet wird, von vielen Kllegen bestenfalls mit stillschweigender Zustimmung bedacht wird und über kurz oder lang ihre Stellung verliert.

Denn entscheidend für die Kultusministerien und Schuloberräte ist nicht, was für Kinder gut ist, sondern was in Gesetzen und Verordnungen steht. Diese rechtspositivistische Haltung kennen wir nur zu gut aus der DDR und auch aus der Non-Vogelschiss-Periode, in denen in der Rückschau ungerechte Gesetze gefeiert und befolgt wurden.

Empathie – Viel beschworen und gefordert, doch kaum vorhanden

Ich bin überzeugt davon, dass in den Geschichtsbüchern über die Novellen des Bundesinfektionsschutzgesetzes und die Corona-Verordnungen 2020/21 ebenfalls kein gutes Urteil gefällt wird. Aber das hilft mindestens zwei Schuljahrgängen nichts mehr. Deshalb wäre breiter Widerstand notwendig. Den zu organisieren, wird allerdings in einem Staat, in dem die Regierung über die Staatsmedien und zahlreiche MSM die veröffentlichte Meinung kontrolliert, kaum gelingen.

Deshalb muss man jedem Grundschulteam, das sich widersetzt, dankbar sein. Dankbar dafür, dass sie es wenigstens versucht haben, auch wenn sie am Ende an ihren Vorgesetzten scheitern sollten. Und dankbar vor allem dafür, dass sie das Wohl der Kinder über ihre Karriere gestellt haben.

Und Nein: Ich will niemanden glorifizieren. Ich spreche nicht von Corona-Helden. Sondern von Menschen, die sich im immer kälter werdenden Vaterland ihre Empathie bewahrt haben und sich der Verantwortung für die Schwächsten in unserer Gesellschaft bewusst geblieben sind: Für unsere Kinder!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.