(Michael van Laack) Was wäre wohl in Hagen oder einer anderen Stadt geschehen, wenn Kinder von blonden und blauäugigen Eltern in einem biodeutschen Viertel regelmäßig Busse des ÖPNV angegriffen hätten? Nirgendwo nähme die Polizei wohl Rücksicht auf das Alter der Gewalttäter. Sie würde zunächst mit einer Hundertschaft die Lage einfrieren und anschließend zumindest mehrere Wochen lang mit Polizeifahrzeugen patrouillieren.

Und für viele Eltern wäre dann auch das Sorgerecht schnell Geschichte. – Was aber, wenn die Straftäter zu jener Gruppe gehören, die von den meisten deutschen Medien und nahezu allen Parteien mittlerweile als sakrosankt bezeichnet der zumindest behandelt wird? Zu Migranten (wie in diesem Fall) oder gar zu Flüchtlingen? Dann ist es selbstverständlich notwendig, zu deeskalieren. Und das geht am besten, wenn man einfach die Haltestellen aufgibt und die Busse umleitet. So wie es in Hagen gerade geschieht.

Eisenstangen und Steine gegen Busse

Im Problemviertel an der Wehringhauser Straße wohnen zumeist Familien aus Südosteuropa. Ein sozialer Brennpunkt. Die meisten Menschen hier leben von Sozialhilfe oder verdingen sich als Tagelöhner. Solange es uns – was die SPD, die Linken und die Grünen bekanntlich für des deutschen edelste Pflicht halten – nicht gelungen ist, diese Menschen in gut bezahlte Jobs zu vermitteln, wird sich daran auch nichts ändern.

„Im Vorbeifahren werden unsere Fahrzeuge mit Steinen und Eisenstangen beworfen. Das ist lebensgefährlich, da traut man sich nicht mehr durch.“, berichtete ein Busfahrer. Zudem werden seit vielen Wochen immer wieder dicke Seile über die Straße gespannt oder gezielt Bälle gegen die Frontscheibe an der Fahrerseite geschossen. Ein Zustand – das sah man auch in der Verwaltung der Stadt Hagen so – der schnellstens beendet werden musste. Schon deshalb, weil sich Anzeigen gegen Migrantenfamilien in der Statistik nicht so gut machen. Also handelte man im Rathaus der NRW-Stadt Hagen „konsequent“!

Phase 1: Busse wurden einfach umgeleitet

Was machen Migrantenkinder mit Steinen, Eisenstangen, Seilen und Bällen, wenn kein Bus mehr vorbeifährt? Genau, sie legen diese Spielzeuge aus der Hand, setzen sich zusammen und spielen Mau-Mau. – Das jedenfalls scheint die Taktik zu sein, die sich die Stadt gemeinsam mit der Polizei ausgedacht hat. Deshalb leitete man zunächst immer wieder einige Busse (insgesamt 64) um, wenn Meldungen darüber einliefen, dass die leiben Kindlein gerade wieder ihrem Lieblingszeitvertreib nachgingen.

Doch das wird den Verantwortlichen mittlerweile zu lästig. Denn weiterhin muss man ja Anzeigen aufnehmen, wenn auch weniger. Also gibt es nur eine ultimative Lösung: Man leiht sich eine der für ihren Bewegungsdrang berüchtigten Berliner Polizeieinheiten aus, und… Nein, Nein, keine unschönen Bilder selbstverständlich. Wir haben es hier ja nicht mit Querdenker-Nazis, sondern lediglich mit spielenden Kindern zu tun!

Phase 2: Das bunte Deutschland hat für alles eine Lösung

Also noch mal von vorn: Also gibt es nur eine ultimative Lösung: Man sperrt die Straße dauerhaft für den Linienverkehr und gibt die Haltestelle auf. Und zwar so lange, bis ein Heer von Sozialarbeitern die Migrantenkinder in anderer Form bespaßen kann oder ihre Eltern so viel Geld verdienen, dass sie im Taxi zur Schule oder dem nächsten Döner-Imbiss fahren können. Und da sage noch einer, in Deutschland sei die Integration gescheitert! Läuft doch alles wie am Schnürchen!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.