Ablasskauf nach Meldeversäumnis: Lauterbach schenkt Kindern ein Lächeln… Aber nicht in Deutschland!

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Collage mit Youtube Screenshot

(Michael van Laack) Eines hat Karl Lauterbach, was Annalena Baerbock fehlt: das Gespür für die Situation. Nach Cem Özdemir fiel auch ihm auf, dass er einige Nebeneinkünfte noch nicht an die Bundestagsverwaltung gemeldet hatte. Neben einem Buchhonorarvorschuss aus dem Dezember letzten Jahres auch Honorare für vier Vorträge in 2018 und 2019 in Höhe von zusammen 17.850 Euro.

Da Merkels Haus- und Hof-„Virologe“ aber ein durch und durch guter und ehrlicher Mensch ist, verwandelt er das Versäumnis nun in eine PR-Aktion, die sein Herz für Kinder herausstellen soll. Denn in Deutschland eilt Lauterbach bekanntlich der – wie sich nun herausstellt – vollkommen unberechtigte Ruf der Empathielosigkeit vor allem gegenüber Kindern voraus.

Karl zaubert ein Lächeln auf Kindergesichter

Was hat man ihm nicht alles vorgeworfen. Ihm sei der Leidensdruck unsere Kinder vollständig egal. Die erhöhten Zahlen psychisch auffälliger Schulpflichtiger sei an ihm vollkommen abgeprallt; wäre es nach ihm gegangen, hätten die Kitas und Schulen viel früher und viel länger geschlossen worden müssen. Doch all das entspricht nicht der Wahrheit. Karl Lauterbach hat ein riesengroßes Herz für Kinder.

Deshalb hat er den Hungerlohn (wer gibt sich schon mit knapp 5.000 Euro pro Vortrag zufrieden), den er nachzumelden „vergaß“ gestern Abend publikumswirksam gespendet. Denn Kinder sind ihm wichtiger als alles andere auf der Welt. Und wenn er auch nur einem Kind aus sozialschwachen Familien, die in den vergangenen 15 Monaten besonders gelitten haben, das Lächeln ins Gesicht zurückzaubern kann, dann ist er gern bereit, sein im Schweiße des Angesichts erarbeitetes Vortragshonorar bis auf den letzten Cent zu spenden.

Deutschlands Kinder sagen „Danke“! Oh wait…

In Berlin und vielen anderen Städten wird seine Spende dafür sorgen, dass Kinder wieder fröhlich sein und rasch alles vergessen können, was er ihnen vereint mit der Bundesregierung und dem RKI abverlangt hat. Zweifellos werden in den nächsten Tagen in den Tagesthemen oder dem Heute-Journal Bilder von einem prominenten deutschen Kinderchor zur besten Sendezeit über die Bildschirme flattern die zur Melodie eines altbekannten Kirchenliedes singen: „Vorbei ist’s mit dem Weh und Ach, wir haben doch Karl Lauterbach“.

Obwohl… Also… Nein… Sorry! Kinder in Deutschland müssen sich ihr Lächeln weiterhin selbst ins Gesicht zaubern, denn Deutschlands meistbegehrter Single spendet sein Honorar für Kinder in Indien. Klar, die indische Variante und so… Macht schon Sinn, seine Barmherzigkeit gleich noch einmal mit praktischen Winken zu versehen: Bürger in Deutschland, vergesst nicht die Bedrohung, die von der indischen Variante ausgeht.

War das jetzt wirklich alles, Karl?

Na ja, ich dachte schon ich hätte Herrn Lauterbach in den vergangenen Monaten falsch eingeschätzt und ihm Unrecht getan: Aber Nein! Er bleibt, was er ist: Ein empathieloses Geschöpf, dass alles, was es tut und sagt, ausschließlich im Interesse der Bundesregierung und seiner Partei macht. Hätte mich auch gewundert…

P.S.: Lieber Karl, was ist eigentlich mit Deinen Honoraren von ARD und ZDF, die Du für Deine fleißigen Besuche bei Anne Will und Konsorten in 2020 erhalten hast? Wurden die ordentlich gemeldet oder wird dir und Deinen Beratern pünktlich eine Woche vor der Bundestagswahl einfallen, dass Du ja noch knapp 40.000 Euro für die Stiftung für vom Zionismus betroffene palästinensische Kinder in Not spenden wolltest?

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.