(Michael van Laack) Kinder sollten allen Erwachsenen als Vorbild dienen hinsichtlich ihrer Toleranz, meint LEGO. Deshalb sei frühkindliche Gender-Erziehung sehr wichtig… Aha! Dann traut man beim Spielzeughersteller vielleicht doch nicht so ganz der angeborenen Toleranz gegenüber den 51, 487 oder 5188 Geschlechtern, die diverse Diversity-Wissenschaftler ausfindig gemacht zu haben glauben.

Deshalb wirft LEGO pünktlich zum so genannten „Pride-Month“ im Juni ein pädagogisch äußerst wertvolles Figuren-Ensemble auf den Markt. So wird auch den Kleinsten ermöglicht, gemeinsam mit der LGBTQI-Gemeinde stolz auf deren Vielfalt zu sein, die Gott – an den die meisten der Community ohnehin nicht glauben – gemacht habe. Aber in katholischen und evangelischen Kindergärten wird das Spielzeug gewiss sehr hilfreich sein, um die frühkindliche Gender- und Sexualerziehung politisch korrekt zu fördern.

Schwarz, Braun und Weiß – Die neuen Farben des Regenbogens

„Das Set als Ganzes ist in den Farben des Regenbogens gestaltet – also den Symbolfarben der Bewegung für die Rechte der sexuellen Minderheiten.“, belehrt uns das ZDF in seinem Jubelartikel zur neuesten Innovation aus dem Hause Lego. – Ich glaube, ich muss beim nächsten Regenbogen, den ich sehe, endlich mal richtig hinschauen. Denn schwarze, braune oder weiße Streifen habe ich bisher noch nicht erblickt.

Vermutlich ist also die Botschaft, die dieses Spielzeug aussendet, noch tiefer als das ZDF – oder gar Lego selbst? – erkannt haben. Da steckt vermutlich auch noch ein wenig PoC und BLM drin, denn zusammen mit Rot und Gelb hat man nicht nur die Farben des Regenbogens, sondern auch die Vielfalt der (selbstverständlich real nicht existierenden Rassen) abgebildet, aus denen LGBTQI’ler stammen. Und sogar dem politischen Farbsystem in Europa vollständig Rechnung getragen.

Braun besudelt die Community

Denn wir wissen ja: Wer gegen die „Ehe für alle“ oder erweiterte Adoptionsrechte von Homosexuellen votiert, ist ein Nazi. Ebenso jeder, der Islamkritik übt und das Gendersternchen für ebenso nervig wie kontraproduktiv hält.

Das Ganze hätte also als großer Wurf werden können, wäre da nicht dieses Braun. Das befleckt die lupenrein linksradikaldemokratische Gesinnung der meisten Menschen aus der Community. Da wäre Gold doch die bessere Farbwahl gewesen. Ein Streifen in der Farbe eines der wertvollsten Edelmetalle hätte die Rainbow-Community noch einmal aufgewertet und herausgestellt, dass es keine wertvolleren Menschen gibt als jene, die einem Geschlecht anzugehören, dass weder Mann noch Frau ist.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.