(Michael van Laack) Zunächst einmal das Erfreuliche. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern ist nun bereits seit einem Jahr krebsfrei. Dennoch kann der Krebs noch viele Jahre lang zurückkommen, sodass Reha-Maßnahmen angezeigt und hilfreich sind. Am 2. Mai hat Manuela Schwesig nun eine entsprechende mehrwöchige Reha begonnen und sich von den Amtsgeschäften für einen noch unbestimmten Zeitraum (vermutlich vier bis sechs Wochen) zurückgezogen. So weit so gut!

Auch sehr gut: In Deutschland sinken überall die Inzidenzwerte, die Zahl der Neuinfektionen und die Intensivbettenbelegung dramatisch, weshalb die Bundesnotbremse in vielen Bereichen nicht mehr greift und rasch Entscheidungen über weitere Lockerungen getroffen werden können.

Ich allein bin die Überbringerin der frohen Botschaft

Weniger gut hingegen: In Mecklenburg-Vorpommern werden die Menschen wohl länger als in anderen Bundesländern auf mehr Freiheiten und die Rückerstattung diverser Grundrechte verzichten müssen. Denn Schwesig möchte die Wohltaten fürs Volk selbst live im Rahmen einer Pressekonferenz mit Glanz und Gloria verkünden. Schließlich ist Bundestagswahlkampf. Und wer außer der SPD setzt sich so für die Freiheiten der Bürger ein? Eben!

Also liebe Bürger dieses wunderschönen Bundeslandes: Habt noch ein wenig Geduld und drückt die Daumen, das Frau Schwesigs Ärzte ihr keine Verlängerung der Reha empfehlen oder sie gar schwer an Corona erkrankt, denn dann wird das möglicherweise für Euch nix mit dem Sommerurlaub oder der großen Geburtstagsparty im Garten!

***

Sie lesen gern die Debattenbeiträge und Analysen fernab des Mainstreams, die Ihnen Michael van Laack auf PP bietet? 

Dann können Sie ihn für sein Engagement hier unterstützen:

Paypal

Vorheriger ArtikelIslamappeasement deutscher Kirchenmänner: Wiederkehr des kirchlichen Antisemitismus?
Nächster ArtikelSkandal Giffey: Ist Baerbock die nächste?
Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.