(Michael van Laack) Seit gestern sind über 30.000 AfD-Mitglieder aufgerufen, eine Doppelspitze zu wählen, mit der die Partei in die heiße Phase des Bundestagswahlkampfs ziehen will. Da ist selbstverständlich bei den Kandidatenpaaren neben Kompetenz auch Kreativität gefragt, um eventuell noch wankende Wähler von sich zu überzeugen.

Welche Wählergruppen haben Weidel und Chrupalla hier im Auge?

Vielleicht die vielen Angestellten im Friseurbereich? Oder steht die Solidarisierung mit Menschen im Vordergrund, die aus verschiedensten Gründen eher schütteres Haar haben? Möglicherweise möchte man auch eher die jungen Menschen begeistern, die immer gern zu einem virtuellen Späßchen aufgelegt sind. Oder die Fans von „extra3“ und der „Heute-Show“, die zweifellos auf Kacheln und Bilder dieses Niveaus stehen.

Wie auch immer: Ein wenig geschmunzelt (Nein, nicht albern gekichert oder verächtlich gelacht) habe ich schon, als ich diesen Tweet sah. Die Frage ist nur: Cui bono? Wem nutzt dieser Tweet, die Spontaenität, Optimismus, Loyalität (Freundschaft) und Energie zugleich vermitteln soll? Chrupalla und Weidel, Cotar und Wundrak, der Partei oder niemandem? Das zu bewerten, bleibt jedem selbst überlassen. Schließlich geben wir auf PP im Gegensatz zu einigen AfD-Landesvorständen keine Wahlempfehlungen ab!

Allen Mitgliedern wünschen wir, dass sie im Interesse der Partei und unseres Vaterlandes die richtige Entscheidung treffen!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.