(Michael van Laack) Aktuell haben die Mitglieder der AfD die Möglichkeit, das Spitzenduo zu wählen, mit dem die Partei in die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes gehen wird. Zur Wahl stehen Joana Cotar/Joachim Wundrak und Alice Weidel/Tino Chrupalla. Beide Teams stellen sich und ihre Konzeppte in diesen Tagen auf zahlreichen Online-Veranstaltungen den Parteimitgliedern verschiedener Bundesländer ausführlich vor.

Trotz dieser zahlreichen Termine wollten es sich Joana Cotar und Joachim Wundrak dennoch nicht nehmen lassen, auch einer kleinen Gruppe freier Medien für eine Interview-Konferenz zur Verfügung zu stehen, wofür uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchten.

Ein ebenso herzliches Vergelts Gott auch an Michael Klonovsky, der die Moderation übernommen und beiden Seiten durch seine Anwesenheit die nötige „Sicherheit“ gegeben hat. Wir hoffen, in den nächsten Tagen auch Alice Weidel und Tino Chrupalla in diesem Format bei uns begrüßen zu dürfen. Bisher konnte allerdings bedauerlicherweise noch kein Termin gefunden werden.

Nachfolgend möchte ich nicht alles referieren, was das bürgerliche Spitzenduo zu den zahlreichen Fragen zu sagen hatte. Das mag sich jeder selbst anschauen. Nur soviel:

Zum Dexit…

…haben beide eine glasklare Haltung. Sie stehen ohne Wenn und Aber hinter dem Beschluss des Parteitags. Die EU ist nicht mehr reformierbar. Deshalb gilt es, sobald politische Mehrheiten dazu vorhanden sind, die EU wieder auf EWG-Strukturen zurückzuführen. Selbstverständlich behutsam, denn Deutschland kann es sich nicht leisten, zuerst den europäischen Binnenmarkt zum Teufel zu schicken und sich erst dann Gedanken zu machen, wie außerhalb des jetzigen Gebildes effektiv Handel getrieben werden kann:

Über Partei-Soldaten und den Verfassungsschutz

Das gesamte Interview zeigt klar: An Sachverstand und Kompetenz mangelt es den beiden Bewerbern nicht. Zu allen gestellten Fragen warteten sie mit Hintergrundwissen, schlüssigen (Gegen-)Argumenten und der Vorstellung von Alternativen auf. Nicht lautstark, nicht polternd, aber doch energisch und mit der notwendigen Standfestigkeit, die der kommende Wahlkampf allen Mandatsträgern der Partei abverlangen wird.

Hier geht es zum ganzen Kandidatencheck mit weiteren Fragen von Daniel Matissek, Wolfgang van de Rydt und Andreas Krüger:

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.