Hamas und Islam: Die deutschen Homosexuellen unterstützen einmal mehr die Schlächter der eigenen Community

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Steinigung in Afghanistan - Youtube Screenshot

(Michael van Laack) „Wer schwul oder lesbisch, aber nicht links ist, der ist kein echter Schwuler oder keine echte Lesbe!“ Dieser Satz wurde mir vor einigen Jahren zu einem anderen Thema in einem Chat auf queer.de entgegengehalten. Auch wenn ich selbst heterosexuell bin, so bewege ich mich immer gern auf solchen Seiten, so wie ich mich als Bürgerlicher immer wieder mal in linke Foren begebe, um dort – soweit möglich – zu diskutieren.

Damals hielt ich die Aussage für eine Einzelmeinung, doch mittlerweile musste ich erfahren, dass die Mehrheit der LGBT das augenscheinlich so sieht. – Und so ist es dann auch nur konsequent, dass Homosexuelle, die das Christentum gern verächtlich machen, dem Islam gegenüber eine unkritische Haltung einnehmen. Denn für Linke ist Christentum Opium fürs Volk, der Islam hingegen Abbild der Buntheit.

Als Linker muss man pro Palästina argumentieren

Weil die Araber nun mal mehrheitlich Muslime sind (Hamas-Kämpfer zu fast zu 100 %), steht man konsequenterweise als LGBTler oder Mitglied der erweiterten Woko Haram fest an der Seite der Palästinenser und ihrer „tapferen“ Kämpfer. Zumal der Antizionismus ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert hauptsächlich durch Akteure sozialistischer und kommunistischer Ideologie hoffähig wurde. So ergibt sich auch automatisch für die heutige Linke eine natürliche Aversion gegen den Staat Israel und somit gegen die Juden im Allgemeinen.

Wer den Islam stärkt, hasst augenscheinlich Juden, Christen und Homosexuelle

Zurück zur aufgrund ihrer sexuellen Orientierung von Natur aus politisch Links zu verortenden Community. Die wenigsten aus ihr verschwenden auch nur einen Gedanken daran, wie es ihren Leuten in islamisch regierten Ländern geht. Und somit selbstverständlich auch nicht daran, was es bedeuten würde, wenn die Hamas vereint mit Kräften aus dem Libanon, dem Iran und Syrien Israel besiegen würde. Erst recht nicht daran, welches Schicksal ihrer Community drohen könnte, wenn der Islam in Westeuropa und speziell Frankreich und Deutschland an Einfluss gewänne.

Ali Utlu hat das heute sehr schön auf den Punkt gebracht:

Homosexuelle in vielen Staaten Verfolgung ausgesetzt

In islamischen Staaten werden Homosexuelle öffentlich ausgepeitscht, inhaftiert, ja gar hingerichtet. In „milder“ gesinnten Staaten haben sie kein Recht, Eigentum zu erwerben und werden oft vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen. Öffentliches Küssen ist mindestens eine Ordnungswidrigkeit und kann auch schon mal dazu führen, dass Umstehende beschließen, Allahs Recht selbst in die Hand zu nehmen und eine private Steinigung durchzuführen. Gründungen von Vereinigen für Homosexuelle oder gar Demos für ihre Rechte sind in nahezu allen islamischen Staaten verboten. Ebenso darf Literatur zu dem Thema (egal ob eine Studie oder ein Roman) nicht gedruckt und verbreitet werden.

Unter all diesen Aspekten ist nicht nachzuvollziehen, dass Homosexuelle – ganz gleich um welche Themen es sich handelt – islamische Staaten oder Gruppen unterstützen. Zumindest nicht aus Sicht eines Nicht-Linken. Womit wir dann wieder beim Thema wären…

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.