EVP-Chef Manfred Weber (CSU): Ohne die AfD gäbe es keinen islamischen Antisemitismus in Deutschland!

0
Von European Parliament from EU - State of the EU: MEPs debate measures to improve Europe, CC BY 2.0

(Michael van Laack) Immer wenn man glaubt, schlimmer könnte es eigentlich nicht mehr kommen, legt einer von Merkels Männern oder Frauen noch eine Schippe drauf. Diesmal ist es Manfred Weber, Vorsitzender „konservativen“ EVP-Fraktion im EU-Parlament: Seine steile These: Die AfD stiftet Türken, Palästinenser und andere Araber in Deutschland zu einer antisemitischen Haltung an.

Ohne die AfD wären Muslime Freunde der Juden

Gäbe es die AfD und die Partei von Marine Le Pen in Frankreich nicht, würden Juden und Muslime sich in Europa bestens verstehen. Es sei bei uns die AfD, die die Muslime ermutige, sich auch mal in antisemitischen Parolen zu versuchen. Denn ihr Hass und ihre Hetze auf Juden in den vergangenen Jahren habe dieses Klima geschaffen, in dem sich Menschen wieder negativ mit den Juden auseinandersetzten.

Deshalb müsse man in Europa gemeinsam gegen Parteien vorgehen, die den Hass zwischen Religionen befeuern: „Es wäre eine Überlegung wert, dass die EU-Staaten gemeinsam prüfen, ob Hetze gegen Religionen in geeigneter Form ein Straftatbestand in allen Ländern werden sollte.“

Strategisch klug im „Kampf gegen Rechts“

Ein kluger Schachzug des angeblichen Christen Weber, ließe sich so doch jegliche Kritik am Islam gesetzlich untersagen. „Der Islam ist frauenfeindlich!“ „Der Islam ist homophob!“ „“In muslimischen Staaten werden 200 Millionen Christen unterdrückt und/oder verfolgt“. Das alles könne man dann als Hass und Hetze bestrafen.

Ebenso die Behauptung im Koran sei der Antisemitismus grundgelegt! Das muss ja Hass und hetze sein, denn wir wissen ja, wie Weber ausführte, dass Jörg Meuthen/Tino Chrupalla und Marine Le Pen die Anstifter sind, in denen sich barmherzige und friedliebende Muslime zum Juden- und Israelhass verführen lassen.

Die Welt ist so, wie wir sie malen

Oder, um es in Webers eigenen Worten zu sagen: „Radikale wie die AfD in Deutschland oder Le Pen in Frankreich haben Grenzverschiebungen beim Antisemitismus befeuert. „Sie muss man als Begründer solcher Exzesse [wie in Gelsenkirchen und Berlin] auch benennen.“. Es wird Zeit für ein Duett von Manfred Weber und Andrea Nahles. Das buntfaschistische Publikum wäre begeistert, wenn sie ihr „Ich mache mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt!“ unter Begleitung des iranischen Staatsorchesters als neue Titelmelodie der ARD-Tagesthemen und des Heute-Journals schmettern würden.

Update 13:45 Uhr

Jörg Meuthen hat die Vorwürfe mittlerweile unmissverständlich zurückgewiesen. Aber da sie nun einmal in der Welt sind, wird Linkstwitter sich ihrer in den nächsten Tagen wohl bei jeder Gelegenheit mit Wonne verwenden.

***

Sie lesen gern die Debattenbeiträge und Analysen fernab des Mainstreams, die Ihnen Michael van Laack auf PP bietet? 

Dann können Sie ihn für sein Engagement hier unterstützen:

Paypal

Vorheriger ArtikelLinkenpolitikerin: Hjab statt Mundschutz?
Nächster ArtikelSchicksalsgemeinschaft „Bürgerliche Mitte“: Es geht um nichts weniger als die Zukunftsfähigkeit der AfD!
Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.