Weg mit den Regenbogenflaggen an den Kirchen! Hisst die Fahne Israels!

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(Michael van Laack) Unsere linksgrünversifften Freunde vom Synodalen Weg, dem Zentralkomitee der Katholiken und nicht wenige Kleriker und Gläubige  haben in der vergangenen Woche aus „Solidarität“ mit den sich liebenden Homosexuellen im Rahmen der Segnungsaktion #liebegewinnt Regenbogenfahnen an und vor ihre Kirchen gehängt. Dort hängen sie teilweise noch heute. Jetzt aber wäre es an der Zeit, eine andere Flagge zu hissen!

In diesen Tagen, wo der muslimische Antisemitismus und der palästinensiche Antizionismus auf den Straßen und Plätzen Deutschlands wieder fröhliche Urständ feiert, ist außer Sonntagsreden der üblichen Betroffenheitsbeauftragten nichts zu hören und zu sehen. Keine Solidaritätsdemo für die Juden in Deutschland, keine flammenden Pressemitteilungen der Deutschen Bischofskonferenz und schon gar kein weithin sichtbares Zeichen der Solidarität an unseren Kirchen!

Die Kirche will glaubwürdiger werden? Und wann?

„Nein, jetzt nicht!“, höre ich sagen. Wir könnten den interreligiösen Dialog mit de Moscheegemeinden und Islamverbänden gefährden, wenn wir uns mit den Juden in Deutschland und dem Staat Israel, aus dessen Volk unserer Herr Jesus Christus vor über 2000 Jahren geboren wurde, solidarisieren. Und außerdem, so sagt mancher Priester und nicht wenige „Gläubige“ hinter vorgehaltener Hand, sei Israel doch selbst schuld an dem ganzen „Schlamassel“.

Man hätte schon längst einer Zwei-Staaten-Lösung zustimmen und die Hälfte Jerusalems offiziell an die Palästinenser als deren Hauptstadt abtreten können. Schließlich habe das – so sagte mir erst gestern ein süddeutscher(!) Dechant – mit Ost- und West-Berlin bekanntlich auch viel besser geklappt, als man uns in den Geschichtsbüchern immer noch weiß machen wolle.

Solidarität? Klar, aber nur mit den „Richtigen“

Z. B. mit der immer noch Unterdrückung leidenden un in fast allen Lebensberiechen benachteiligten LGBTIusw.-Community, mit den in Deutschland täglich vom bösen rechten Mob durch die Straßen gejagten Muslimen, mit den von Schleppern ins Ertrinken getriebenen Flüchtlingen. Mit den Opfern rechter Gewalt, mit Greta Thunberg und Che Guevara-Fan Annalena Baerbock. Gern auch mit allen wiederverheirateten Geschiedenen, die darunter leiden, nicht die Kommunion empfangen zu können. Und um eines lobenden Artikels in der taz wegen auch mit Haus- und Waldbesetzern, von Shitstorms gedemütigten Berufs-PoC oder dem unter Corona wie keine andere Branche leidenden Rotlicht-Milieu. alles schon dagewesen in den letzten Monaten.

Aber sichtbar und lautstark solidarisch mit den Juden in Deutschland? Ja… doch… natürlich… Gerne sofort zehnminütiges Dauerläuten oder ein Fackelmarsch, wenn irgendein echter oder gefühlter Neonazi einen Rabbi anspuckt. Doch wenn Israelfahnen brennen, „Kindermörder Israel“ und „Scheiß Jude“ durch unsere Straßen gebrüllt wird? Nein, da möchten wir uns nicht positionieren. Denn wir wollen ja das gute Verhältnis zur benachbarten Moscheegemeinde nicht aufs Spiel setzten!

Eine „Scheiß-Angst“ habt ihr, sonst nichts!

Der wahre Grund für die fehlende öffentliche großflächige Solidarität ist eine andere. „Der Islam gehört zu Deutschland!“. Dieses politische Dogma hat auch in der römisch-katholischen Kirche Unfehlbarkeitsstatus erreicht. Das in mehreren Jahrzehnten entstandene bunte Idealbild vom barmherzigen Islam, dessen Farben durch die Aufgabe mancher jahrhundertealter theologischer Positionen teuer erkauft wurde, soll nie wieder abgehängt werden. Denn die Sozialisten im politischen Betrieb und der Kirche haben eins gemeinsam: Sie irren sich nicht! Zumindest nicht in großen Fragen: Mohammed ist der jüngere Bruder von Jesus Christus. Beide wollten nur Frieden in die Welt bringen. Basta!

Doch nicht nur das Festhalten an dieser Illusion verhindert offene Solidarität der Bischöfe, Priester und Gläubigen mit den Juden in Deutschland und dem Volk Israel. Denn tief in ihrem Herzen haben viele Protagonisten des interreligiösen Dialogs schon längst erkannt, dass die meisten Vertreter der Koranreligion kein Interesse an Dialog, sondern ausschließlich an Deutungshoheit und letztendlich Herrschaft haben. Und sie wissen genau: Wenn wir Israelflaggen hissen, werden wir – unsere Immobilien und vielleicht auch unsere Gemeindemitglieder – zur Zielscheibe des Hasses der Mitglieder dieser antisemitischen Religion.

Verlogen und ehrlos

Feigheit und Ehrlosigkeit ist also neben der zu verteidigenden Irrtumslosigkeit der Hauptgrund, warum man lieber Regenbogenfahnen hisst, sich im Lob der linken Medien für  diese Aktionen sonnt und ansonsten nur dann bellt, wenn es die Bundesregierung oder der Bundesvorstand der Grünen erlaubt. Tag um Tag bin ich froher darüber, dass ich zwar immer noch römisch-katholischer Christ bin, aber diesem verlogenen Haufen prinzipienverratender Deutsch-Katholiken nicht mehr angehöre.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.