(Michael van Laack) Wir richten in diesem Artikel einen dringenden Appell an unser aller Bundeskanzlerin, möchten unseren geneigten Lesern jedoch zuvor eine Übersicht darüber geben, was Angela Merkel bisher persönlich und über die Verlautbarungen des Regierungssprechers hinaus zu den fast 2000 Raketen auf Israel, den „Scheiß Jude“-Brüllern und den Flaggenverbrennern vor Synagogen gesagt hat:

NICHTS!

GAR NICHTS!

ÜBERHAUPT NICHTS!

Das mag überraschen, denn bei „Hetzjagden“, dem falschen Ergebnis einer Ministerpräsidentenwahlen und „erschütternden Verläufen“ von Querdenker-Demos verteidigt die Bundeskanzlerin in der Regel zeitnah live und in Farbe „unsere“ Demokratie. Doch Frau Merkel ist eine sehr kluge Frau mit Gespür für die Situation. Sie weiß deshalb auch, wann Schweigen Gold und Reden maximal Silber ist.

Danke für Ihr kluges Schweigen, Frau Bundeskanzlerin!

Für dieses strategisch herausragende Verhalten möchten wir ihr herzlich danken. Denn Integration kann nur gelingen und der Islam nur dann endgültig zu Deutschland (gern auch umgekehrt) gehören, wenn wir das Gemeinsame betonen und das Trennende beschweigen! Deshalb ermuntern wir die Kanzlerin, den „Kampf gegen Rechts“ zu verstärken und die letzten Monate ihrer Amtszeit zu nutzen, um unumkehrbare Fakten zu schaffen. Denn die Muslime in Deutschland sind die am stärksten bedrohte Gruppe. Der Hass zahlreicher biodeutscher Einwohner auf diese und andere PoC ist unerträglich.

Ein dringender Appell!

Sehr geehrte Frau Ex-CDU-Vorsitzende: Wir fordern Sie auf, den Migrationspakt endlich mit mehr Leben zu erfüllen und noch vor der Regierungsübernahme durch Herrn Laschet oder Frau Baerbock jeden Monat mindestens 50.000 Flüchtlinge aus dem arabischen Raum nach Deutschland zu retten. Bevorzugt sollten wir – denn diese Strategie hat sich seit 2015 bewährt – junge und kräftige Männer aufnehmen.

Aus aktuellem Anlass gern vermehrt aus dem Gazastreifen, wo bekanntlich viele Menschen in diesen Stunden von der antimuslimischen israelischen Armee vertrieben werden. Nur mit dieser ausnahmsweise nicht toxischen Manpower können wir ein Bollwerk gegen die Nazis (Querdenker, AfD, WerteUnion, konservative Christen und all ihre Sympathisanten) in Deutschland errichten. Denn uns allen ist klar, die einzige Bedrohung für „unsere“ Demokratie kommt aus der ehemaligen bürgerlichen Mitte der Gesellschaft, die durch die positive Entwicklung der CDU zu einer sozialeren und ökologischeren Partei nach rechts gerückt ist.

Masse schafft Klasse und Masse klatscht die Nazis weg. Dafür sollte man auch Kollateralschäden wie brennende Synagogen in Kauf nehmen! Um „unsere Demokratie“ und die bunte Zivilgesellschaft zu schützen, darf uns kein Opfer zu groß sein und die Staatsräson keine Rolle mehr spielen! Auch sollte der Staat zeitnah die Kooperation mit antifaschistischen Kampfsportvereinigungen und der urdemokratischen Weltretter-Bewegung „Fridays For Future“ intensivieren.

Frau Bundeskanzlerin, die Lage ist ernst.

Also nehmen Sie sie ernst!

P.S. Wer sich fragen sollte, ob wir die Lage ernst nehmen: Ja! – Wer sich darüber hinaus die Frage stellt: Meint PP diesen Appell ernst? Ja und Nein! Nein mit Blick auf den Inhalt des Appells. Ja mit Blick auf seine Stoßrichting im kaum überlesbaren Subtext. Verbunden mit der Hoffnung, dass er von denen, die ihn eigentlich lesen sollten, aber wohl nicht lesen werden, als Weckruf verstanden würde, wenn sie ihn doch lesen würden.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.