(Michael van Laack) Ein Tweet der CDU Deutschlands zum heutigen Himmelfahrtstag schlägt aktuell hohe Wellen. Auch wenn die Kritik mancher verlogen ist, da sie von Gegner des Christentums kommt, liegen sie in der Sache vollkommen richtig.

Christus vom Parteitagssymbol der CDU umrahmt

Wir wissen nicht, ob auch ein Glückwunsch an die Muslime zum Ende des Ramadan umrahmt von einem solchen Symbol Kritik ausgelöst hätte. Geschmacklos ist es aber allemal.

Die Reaktion von Konstantin von Notz ist durchaus berechtigt, auch wenn er in puncto Vereinnahmung von Religionen zu politischen Zwecken ansonsten nicht so wählerisch ist:

Sollte die CDU den Tweet löschen?

Das macht eigentlich keinen Sinn mehr. Denn er ist nun mal in der Welt. Eine Löschung würde die Diskussionen eher noch verschärfen. Aber die Partei sollte daraus lernen: Zuerst einmal muss sie das „C“ im Parteinamen wieder mit Leben und Taten füllen, bevor sie sich  solche Tweets erlauben kann, ohne „Image-Schaden “ zu erleiden. Denn nichts vermissen viele (vor allem ehemalige) CDU-Wähler schmerzlicher als das Bekenntnis zum Christentum und seinen moralischen Werten.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.