WDR-Journalist Beckhardt: Gott möge alle Judenfreunde töten!

0
Von Lorenz S. Beckhardt - Privatarchiv von Lorenz S. Beckhardt, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31971026

(Michael van Laack) Lorenz Salomon Beckhardt ist selbst Jude. Das hat er allerdings erst im jungen Erwachsenenalter erfahren, da seine Eltern als Shoa-Überlebende ihm ein unbeschwertes(?) Aufwachsen ermöglichen wollten. Heute ist Beckhardt WDR-Mitarbeiter und unter anderem Redakteur des Wissenschaftsmagazins „Quarks“. Vor allem aber ist er ein wackerer Streiter gegen rechts.

Dieser unbändige gegen jeden gerichtete Kampfeswille, der rechts vom WDR, Annalena Baerbock und Lusia Neubauer steht, dürfte wohl auch seine Motivation gewesen sein, gestern diesen Tweet abzusetzen, der allerdings wenige Stunden später von Twitter wegen Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards gelöscht wurde:

Antisemitische Hassrede im Kampf gegen Antisemitismus?

Denn im Kampf gegen rechts oder auch nur gegen vermeintliche Nazis darf man sich auch als Kind von Überlebenden der Shoa eines Wordings befleißigen, dass verächtlich machend gern von Antisemiten benutzt wird. Der Begriff Philosemitismus wurde vielfach in Standardwerken der Vorläufer des Nationalsozialismus verwendet, um Freunde des jüdischen Volkes, ihrer Religion und Kultur verächtlich zu machen. „Judenfreund“ galt als kaum mehr steigerungsfähiges Schimpfwort.

Das macht die Verwendung durch Beckhardt umso schlimmer. Offensichtlich ist der deutschen Linken mittlerweile jedes Mittel recht, um die Feinde ihrer pseudo-offenen Gesellschaft zu bekämpfen. Und zu denen gehört aus Beckhardts Sicht zweifellos auch Hans-Georg Maaßen.

Ob dieser Tweet Folgen für Beckhardt haben wird? Ganz gewiss, allerdings wohl keine unterhalb des Grimme-Preises oder des Bundesverdienstkreuzes!

UPDATE 15.00 UHR – Alles nur ein „Missverständnis“

***

Sie lesen gern die Debattenbeiträge und Analysen fernab des Mainstreams, die Ihnen Michael van Laack auf PP bietet? 

Dann können Sie sein Engagement hier unterstützen:

Paypal

Vorheriger ArtikelARD-Magazin extra3: Deutsche, haltet die Klappe, statt Euch mit Israel zu solidarisieren!
Nächster ArtikelTwitter zensiert Abgeordneten für Aussage „ein Mann kann nicht schwanger werden“
Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.