(Michael van Laack) Wo hört für Luisa Neubauer, Carla Reemtsma und ihre dem Ökoozialismus frönenden Mitstreiter soziale Gerechtigkeit auf? Vielleicht bei € 1.000 pro Tonne CO2? Oder doch erst bei € 10.000? Definitiv ab dem Betrag, bei dem der Griff ins Portemonnaie auch für sie schmerzlich würde.

Wo der liegt? Nun, das wissen wir nicht, denn die Führerinnen der Fridays For Future-Sekte lassen sich selbstverständlich nicht aufs Konto gucken. Klar ist nur: Für diese „Asozialen mit Geld“ ist Gerechtigkeit ein Begriff, mit dem sich beliebig spielen lässt. Wer in Zukunft durch höhere Co2-Bepreisung, Energieknappheit oder Konsumsteuern (z. B. für Fleisch) nicht nur seinen Lebensstandard nicht mehr halten kann, sondern ggf. auch an die Armutsgrenze kommt… So what? Muss er sich halt etwas einfallen lassen, falls er nicht zur zukünftig zu privilegierenden Gruppe der Asylanten und afrikanischen Migranten gehört.

Wenn Ihr nichts zu heizen habt, dann wärmt Euch am Spaß!

Denn den alten weißen Männern und ihren Familien gönnt Luisa Neubauer lediglich noch den Spaß, ihren Ökosozialismus als Belastung zu bezeichnen. Für sie ist jede finanzielle Belastung (außerselbstverständlich für sich selbst und ihre Community) und jedes Verbot nichts anderes als Gerechtigkeit. Klimagerechtigkeit = Soziale Gerechtigkeit. Dass Unternehmen Steuern und Gebühren grundsätzlich 1:1 an ihre Kunden weitergeben: Belanglos in Luisas handverlesenen Weltenretter-Zirkel.

Nach dem Motto: Niedriglöhner haben es nicht besser verdient. Die essen ohnehin nur klimafeindliche Fleisch vom Discounter und öffnen im Winter bei laufender Heizung die Fenster ihres mit klimafeindlichen Schimmelsporen durchseuchten 30 qm-Appartement, um ihre Billigzigaretten zu rauchen oder kostenlos frische Luft zu atmen.

Sollen Migranten und Linke von der CO2-Steuer ausgenommen werden?

Was ich mich allerdings frage: Wie verkauft Luisa Neubauer dem „Bündnis Unteilbar“ ihre Steuer-, Verbots- und Enteignungfantasien, die sie und ihre Entourage in regelmäßigen Abständen auf Twitter kundtut? Denn „Unteibar“ sagt von sich selbst: „Wir stehen für Solidarität statt Ausgrenzung und für eine offene und freie Gesellschaft! Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden. Wir kämpfen gemeinsam gegen Rassismus und Diskriminierung. Unsere Vielfalt ist unsere Stärke“.

Aber warum ist Luisa Neubauer dann eine erklärte Gegnerin der „Querdenker“, die doch auch nur dagegenhalten, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollten. Ein Vergleich mit ihnen müsste ihr doch eigentlich das Herz warm werden lassen. Schon alles ein wenig widersprüchlich, oder?

Ist es verantwortbar, weitere Migranten ins Land zu lassen?

Wenn man sich anschaut, was FFF für 2021 prognostiziert muss man ganz klar „Nein“ sagen.

Es wäre mehr als nur ungerecht, Menschen in ein Land zu lassen, in dem möglicherweise bald Wasserkriege ausbrechen und die Luft vom vielen CO2 fast schon dunkelgrau geworden ist. Deshalb sollte man diesen Menschen zurufen: „Have fun“ in Deinem Heimatland, denn Deutschland ist fast abgebrannt!“

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.