(Michael van Laack) 93 verletzte Polizisten und 354 Festnahmen, massiv beschädigte PKW, brennende Barrikaden. Das ist die Bilanz der traditionellen „Revolutionäre 1.-Mai-Demo“. Wie erwartbar, fand die linke MSM-Blase nur selten Worte der Empörung. Doch den Vogel schoss die ARD ab. Zur besten Sendezeit durfte der „Rechtsextremismus-Experte“ Olaf Sundermeyer live von der Veranstaltung berichten. In seinem Statement gelang es ihm, den Begriff Antifa nicht einmal zu erwähnen.

Es wurden immerhin Masken getragen

Dies zu betonen, war der ARD besonders wichtig. Denn damit wurden immerhin doppelt so viele Benimmregeln in Corona-Zeiten eingehalten wie von den Querdenkern. Bei denen wird bekanntlich neben dem Abstand auch auf die Gesichtsverdeckung verzichtet.

Dann behauptet Sundermann, Teile der Demonstration seien aufgelöst worden, weil Abstände nicht eingehalten wurden. Richtig ist, dass die teilweise Auflösung in erster Linie wegen Gewalt (Stein- und Flaschenwürfen) aus der Menge geschah.

Mietdeckel-Gegner und Antirassisten

Eigentlich – so Sundermanns Subtext – ist das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil zum Mietpreisdeckel verantwortlich für die Gewalt in Berlin. Hätten sie anders entschieden, wäre diese Demo nicht so aufgeladen gewesen und die „Antirassisten“ aus dem Schwarzen Block hätten sich nicht unter das Happening gemischt. Das Wort Antifa fiel nicht einmal in diesem Beitrag.

Die Freunde der Grünen und der SPD waren wieder in Zerstörungslaune

Zu dieser Zusammenschau einiger Bilder von gestern muss man nichts mehr sagen. Außer: Danke liebe ARD, dass ihr wie immer aufrichtig, anständig und solidarisch vom Happening der Kampfverbände unserer Genossen berichtet habt. Bevor noch ein böser Rechter auf die Idee kommt, Fake-News zu verbreiten!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.