(Michael van Laack) Ja, George Floyd wurde ermordet. Wie tausende andere US-Amerikaner wurde er Opfer unverhältnismäßiger Gewalt (Körperverletzung mit Todesfolge, Totschlag, Mord). Und ja, der Täter war ein Weißer und das Opfer ein Schwarzer. Dass das Motiv des Polizisten Hass auf Schwarze war, hat allerdings die Verhandlung nicht belegt. In Berlin wird nun ein Sportplatz nach dem Kriminellen George Floyd benannt.

Wäre schön, wenn auch jenen weißen Polizisten aus den USA in Deutschland eine ähnliche Ehre zuteilwürde, die von schwarzen Bruderschaften oder Clans in den Gettos Jahr um Jahr in einen Hinterhalt gelockt und ermordet werden.

George Floyd: Vom Saulus über Paulus zum Christus?

Im Zeitraum von 1997 bis 2007 wurde Floyd neun Mal wegen Straftaten verurteilt, darunter Drogendelikte, Diebstahl, Hausfriedensbruch, Raub mit einer tödlichen Waffe. Nach mehreren Gefängnisaufenthalten von jeweils unter einem Jahr wurde Floyd wegen des bewaffneten Raubes mit Komplizen im Jahr 2009 zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

Hinter dem Raub verbirgt sich u. a. die abscheuliche Geschichte, dass er während der Tat einer Schwangeren eine Pistole an den Bauch hielt. Während oder nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis bekehrte sich Floyd – in den USA typisch für viele Kriminelle ohne Perspektive – und schloss sich einer der zahlreichen privaten Kirchengemeinden an.

So gelang es ihm scheinbar, wieder Fuß in der Gesellschaft zu fassen. Zuletzt allerdings arbeitete er nach einigen Zwischenstationen in einem Nachtclub in Minneapolis als Türsteher und kam wieder regelmäßig in Kontakt mit Dealern, wie Zeugen sowohl der Verteidigung als auch der Anklage im Gerichtsverfahren berichteten. Und der Grund der Festnahme – die für ihn tödlich endete – war, dass er Falschgeld in Umlauf gebracht hatte.

Toter Förderer der Antirassismus-Industrie

Keine Symbolfigur, kein „Held“! Nicht einmal zum Märtyrer taugt dieser ermordete Kriminelle, dessen Familienangehörige nun zu den Dollar-Millionären gehören. Und so soll sich primär jedes Knie nicht nur im Gedenken an die Ermordung eines Schwarzen durch einen weißen Kolonialherren in Polizeiuniform beugen, sondern um gute Geschäfte zu machen. Nicht nur auf Tassen und T-Shits, Bettwäsche und Biergläsern, die sein Konterfei tragen. Zahlreiche Bücher verdanken ihr Erscheinen ausschließlich seinem Tod. Ob Biografien oder Abhandlungen zu Polizeigewalt im Besonderen und antischwarzem Rassismus im Allgemeinen.

Vor allem aber soll er in Deutschland vermarktet werden als Symbol für Hunderttausende Farbige (vom voodoo-gläubigen Haitianer über den aus den USA importierten Mexikaner bis zum arabischen Islampropagandisten; damit sie alle sich aus der herbeifantasierten zigtausendfachen und tagtäglichen Diskriminierung durch alte weiße Männer befreien und eine PoC-Quote erstreiten. Ähnlich der Frauenquote: Karriere, Macht, Einfluss, Geld losgelöst von Qualifikation und charakterlicher Eignung.

Einzig aufgrund der richtigen Hautfarbe, gern auch kombiniert mit einer Vorliebe für Marx und Aversion gegen Christus. Gewissermaßen als Beifang sollen die Weißen in Deutschland endlich demütig anerkennen, dass unser Vaterland ohne die Nichtweißen nur halb so schön, halb so wirtschaftlich stark, halb so gerecht und tolerant wäre.

Räuber und Gendarm

Was macht man eigentlich auf einem George-Floyd-Sportplatz? Außer Sport natürlich. Irgendein pädagogischer Auftrag wird mit der Namensgebung gewiss verbunden sein, oder? Bringt man vielleicht den Bambinis des Clubs von eigens dazu engagierten Animateuren eine neue Form des „Räuber und Gendarm“-Spiels bei? Z. B. etwas wie: Guter deutscher schwarzer Quotenpolizist verhaut einen bösen deutschen weißen Straftäter wie der Kasper das Krokodil mit einem Knüppel, weil letztgenannter im Geschäft nach Mohrenköpfen gefragt hat?

Oder knien dort vor Veranstaltungsbeginn jeweils junge Mädchen und Frauen (ganz gleich ob schwanger oder nicht) zum Gedächtnis seines Todes nieder, strecken ihre Bäuche nach vorn und rufen: „Oh wenn Deine Hand, welche die Pistole führte, doch immer noch lebendig wäre; wenn sie uns doch segnen und Dein Wort uns bestärken könnte, mit Leib und Seele Antirassisten zu bleiben.“

Hass ist ihre Attitüde

Mit anderen Worten: Wie gestört muss man sein, um einen Sportplatz nach einem Kriminellen zu benennen? Vermutlich so gestört wie all jene, die Karl Mays Andenken wegen seines angeblichen Rassismus aus den Bücherregalen verbannt oder Bismarcks Denkmäler gestürzt sehen möchten.

Obwohl… Nein, eigentlich gar nicht gestört! Sondern ideologisch verbohrt und menschlich eher dem Bösen als dem Guten zugeneigt, eher dem Hass als der Liebe.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.