Der neue Strafanzeige-König: Karl Lauterbach mutiert zur männlichen Sawsan Chebli!

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Collage mit Youtube Screenshot

(Michael van Laack) Sawsan Cheblis Aktivitäten in sozialen Netzwerken sind in den letzten Wochen auf ein Mindestmaß geschrumpft. Das hatte auch zur Folge, dass bei manchen Gerichten Kurzarbeit angemeldet werden musste und einige Rechtsanwaltskanzleien schon die Insolvenz droht. Denn es gibt kaum noch Anzeigen von ihr. In diese Lücke springt nun dankenswerterweise Karl Lauterbach.

Undank ist der Welten Lohn, dürfte sich die Staatssekretärin für alles und nichts wohl vor einigen Wochen gedacht haben: Jahrelang gab sie zahlreichen Anwälten Brot und manchem vor der Schließung bedrohten Amtsgericht seine Existenzberechtigung zurück.

Cheblis Engagement darf nicht vergebens gewesen sein!

Und dann das: Der Staat, den sie genau so doll lieb hat wie die Demokratie, dankt ihr antirassistisches, antisemitisches und antibürgerliches Engagement damit, dass er ihren Mann und andere Mitglieder der Familie beschuldigt, Straftaten begangen zu haben. Und so muss sie sich zumindest für einige Zeit – bis der Berliner Justizsenator wieder die Power hat, das Problem aus der Welt zu schaffen – mit anderen Dingen beschäftigen, als ganztägig Anzeigen zu veranlassen.

Aber Deutschland 2021 wäre nicht Deutschland 2021, wenn wir nicht Karl Lauterbach hätten, der sich gern die Zeit nimmt, die von seiner Parteikollegin Sawsan gerissene Lücke zu füllen. Und das, obwohl er seit Monaten an vorderster Front heldenhaft und beispiellos erfolgreich gegen das Corona-Virus und seine Mutanten-Krieger kämpft.

Informieren Sie uns bitte über den weiteren Verlauf!

Selbstverständlich darf man nicht alles durchgehen lassen, was mancher Extremist links, rechts und aus dem islamischen Milieu an Hass und Hetze über bestimmte Zeitgenossen kübelt. Aber ob man nun tatsächlich alles zur Anzeige bringen muss, was man als menschenverachtend empfindet? Nicht nur, weil „Menschenverachtung“ seit BLM, dem Gender-Wahn und der politischen Gesinnungsschnüffelei zu einem inflationären Begriff verkommen ist.

Nun gut, das bleibt freilich Herrn Lauterbach überlassen. Zumindest, wenn er die Anwalts- und Gerichtskosten, die eventuell nicht den Beklagten oder (bei Sozialhilfeempfängern) auch oft nicht den Verurteilten) auferlegt werden können, aus dem eigenen Geldbeutel finanziert und nicht der Staatskasse zur Erledigung überlässt. Denn die Anzeige von Vorfällen, welche die Staatsanwaltschaften am Ende gar nicht weiterverfolgen und/oder einstellen, muss ohnehin schon der Bürger zahlen.

Neues Gesetz zu Hass und Hetze ist sehr reizvoll

Deshalb wäre ich Herrn Lauterbach sehr dankbar, wenn er die ihm stets wohlwollend zugeneigte Öffentlichkeit nicht nur darüber informieren würde, wie viele Verfahren eingestellt wurden, bei wie vielen es zur Verhandlung (am Tisch oder im Gerichtssaal) kam, welche Strafen verhängt wurden bzw. wie viele Angezeigte mit einem Freispruch nach Hause gingen.

Denn er ist ja Mitglied einer Partei, die sich – nicht nur im Wirecard-Skandal – Transparenz auf die roten Fahnen geschrieben hat. So wird es der beste Virologe aller Zeiten gewiss auch für selbstverständlich halten, die aufrechten und anständigen Steuerzahler und Bürger über seine Erfolge zu unterrichten, die zweifellos eintreten werden.

Denn schließlich beginnt bald nicht nur ein neue politische Ära (Aufstieg der grüngoldenen Sonne), sondern ein neuer Rechtsstaat wird Justitia zu Lob- und Preisgesängen auf Recht und Gerechtigkeit veranlassen. Deshalb sollte Lauterbach als vorauseilend Gehorsamer agieren und für Wahrheit und Klarheit sorgen.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.