(Michael van Laack) Damit das klar ist: Es geht gar nicht, dass man Eigentum eines anderen beschädigt, weil man nicht mit seiner Meinung übereinstimmt. Nicht einmal klammheimliche Freude kommt bei mir auf, der ich selbst 2019 ernst zu nehmende Drohbriefe erhielt, die den Staatsschutz auf den Plan riefen. Dass aber vor allem die linken MSM und Bündnis 90/Die Grünen diesen minderschweren Vorfall hypen und instrumentalisieren, lässt Fragen aufkommen. Auch die nach der Urheberschaft der Straftat.

PKWs von AfD-Mandatsträgern werden regelmäßig beschädigt oder gar zerstört

Tino Chrupalla, Nicolaus Fest, Frank Hensel, Ronald Gläser: Ihre Fahrzeuge gingen im vergangenen Jahr in Flammen auf. Haben große deutsche Medien ausführlich darüber berichtet? Nein! Haben wenigstens kommunale Zeitungen davon gesprochen, dass Vorfälle wie diese unsere Demokratie gefährden und ein Zeichen für die Wirkung von Hass und Hetze und somit die Spaltung der Gesellschaft seien? Nein! Gab es Solidaritätsadressen von Prominenten aus Politik und Kultur? Nein!

Warum wohl nicht?

Ein „Anschlag“, der wie gerufen kommt!

Aktuell läuft es nicht so gut für die Bundeskanzlerin und ihren Haus- und Hof-Astrologen. Die Horrorszenarien, der er täglich mehrfach dem Twitter-Publikum vorlegt, greifen immer weniger. Jetzt stellen sich sogar schon Ministerpräsidenten, die FDP und manche Gerichte gegen das verharmlosend Bundesnotbremse genannte Ermächtigungsgesetz. Nicht nur bei den Ausgangssperren. Und auch Lauterbachs Fixierung auf die Inzidenz verliert an Beliebtheit.

Und wer trägt die Schuld daran? Die bösen Querdenker, die AfD, überhaupt alle, die man in diesen Tagen mit dem Prädikat „Nazi“ belegt. Und weil all diese Leute nun mal Lauterbach hassen, wollen sie ihn bestrafen. Und deshalb ist sein PKW nun bunt. Wait… Bunt? Nein, das werden doch nicht etwa…? Ach was, niemand aus der Antifa oder dem zu passiven Rest der Zivilgesellschaft hasst dem Corona-Helden Lauterbach! Auch würde niemals jemand eine False Flag-Aktion starten, um sich für den nächsten Tag Schlagzeilen in Spiegel oder Focus und Solidaritätsadressen von herausragenden Kulturschaffenden wie Igor Levit zu sichern:

Igor Levit hat übrigens den Philosophia-Perennis-Account auf Twitter geblockt. Und zwar wenige Minuten, nachdem ich ihm die wortlautgleiche Frage gestellt hatte wie zuvor Katrin Göring-Eckardt. So viel zum Thema Toleranz, Empathie und Gleichheit.

Das können nur Querdenker gewesen sein

Nein, Nein, das waren miese Corona-Leugner, die in diesen Tagen an nichts anderes mehr denken, als dem Wahrheitsprediger Lauterbach Schaden zuzufügen. Vermutlich hat sogar jemand aus dem Bundesvorstand der AfD… Na ja, das wird sicherlich alles der Staatsschutz ermitteln. Und uns brave Bürger werden dann die MSM sicherlich auch ohne Zeitverzug informieren, falls der Täter ermittelt werden konnte und es sich nicht um einen blauäugigen und blonden Springerstiefelträger mit einem Anti-AstraZeneca-Shirt und einem „Ich hasse Jan Böhmermann“-Tattoo auf der Brust handelt.

Wie auch immer, das Framing des heutigen Tages ist eindeutig: ein Corona leugnendes Front-Team der Querdenker hat Lauterbachs Auto beschädigt. Deshalb muss man alle Querdenken-Demos sofort verbieten und verdächtige Accounts auf Twitter und FB löschen. Zudem gehört der ganze Nazi-Haufen vom Verfassungsschutz beobachtet oder am besten gleich verboten und die Protagonisten eingesperrt! Schöne neue Welt!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.