SPD-Vorsitzende Esken: Deutschland braucht Regierung mit kommunistischen Revolutionären!

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Collage mit: Von Foto: Gerd Seidel, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35412175

(Michael van Laack) Eine Rede der jetzigen Linken-Chefin aus dem Jahr 2011 wird aktuell berechtigterweise in den sozialen Netzwerken wieder hochgespült, nachdem die SPD-Vorsitzende eine Koalition mit der Linkspartei für mehr als nur wünschenswert erklärt hat. Ob den Granden ihrer Partei und von Bündnis90/Die Grünen diese und andere verfassungsfeindliche Aussagen (auch aus jüngerer Zeit) bekannt sind? Gewiss! Doch zu verlockend ist die Aussicht, Deutschland 30 Jahre nach dem Fall der Mauer in eine neue rotgoldene sozialistische Zukunft führen zu können.

Über Parlamente lässt sich keine klassenlose Gesellschaft erreichen

Deshalb erteilte die Vorsitzende der Linkspartei der Demokratie und dem Grundgesetz eine klare Absage und hat sich bis heute nicht davon distanziert. Der Keim einer neuen Gesellschaft könne nur in sozialen Kämpfen entstehen. Vorbild sollten arabische Länder sein, denn in ihnen habe sich gezeigt, welche herausragenden Erfolge eine Massenbewegung haben kann, in der radikalisierte Jugendliche und die Arbeiterklasse sich vereinigen. Nur durch Revolutionen seien in der Geschichte Veränderung erreicht worden. Was mittlerweile aus dem „Arabischen Frühling“ geworden ist, wissen wir alle.

Verfassungsschutz, wo bist Du?

Mit einer solchen Vorsitzenden ist die Linkspartei definitiv ein Fall für den Verfassungsschutz. Eigentlich auch vorher schon. denn dem Verfassungsschutz dürften alle Reden von Wissler, Hennig-Welsow und anderen Protagonisten der Partei aus den vergangenen zehn Jahre kaum entgangen sein, in denen sie immer wieder einmal ihre Vorliebe für Regierungsformen wie jene unter Lenin und Stalin geäußert haben.

Allerdings steht zu befürchten, dass die einzigen Alarmlampen, die bei der Bundesbehörde und im Kanzleramt deshalb angegangen sind und weiterhin angehen, vor der Gefahr warnen, die Linkspartei könne durch Beachtung solchen Materials kompromittiert werden und als wichtige Stütze im Kampf gegen rechts wegbrechen. Deshalb steht schon seit Jahren kein hartes Anfassen der linksradikalen Politszene mehr auf dem Programm. Der Feind steht rechts , der Feind ist konservativ, der Feind ist bürgerlich. Basta!

Esken versteht nicht, warum man mit den Linken nicht koalieren dürfe

„Niemand muss Angst vor Rot-Grün-Rot haben“, erklärte die SPD-Vorsitzende erst gestern. Die Kombination aus SPD, Grünen und Linkspartei stehe für eine sehr progressive Politik, die dem Land nach den Merkeljahren guttäte.

„Es wird Zeit, dass die Union auf die Oppositionsbank wechselt und sich dort erholt.“, ließ sie uns zudem wissen. Damit hat Esken zweifellos recht, nur würden unter einer Regierung mit Beteiligung der Linkspartei die Abgeordneten der Union wohl eher auf dem Schafott als auf der Oppositionsbank landen. Von AfD und FDP ganz zu schweigen.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.