(Michael van Laack) Man kann sich nur verwundert die Augen reiben. Galt bei ARD und ZDF bis gestern noch das Framing, ein großer Teil der Superspreader und Infektionen stamme von den „Querdenken“-Demos und anderen Veranstaltungen im Freien, bejubeln heute beiden Sendeanstalten einen Brief an die führenden Aerosolforscher Deutschlands, die vor dem Einschließen im Lockdown warnen.

Der offene Brief ist unter anderem unterzeichnet von Dr. Christof Asbach dem Präsidenten der Gesellschaft für Aerosolforschung und Dr. Gerhard Scheuch, dem ehemaligen Vizepräsidenten der internationalen Gesellschaft für Aerosolforschung im medizinischen Bereich.

Aussperren statt Einsperren ist auch keine Lösung

„Die Übertragung der SARS-CoV-2 Viren findet fast ausnahmslos in Innenräumen statt.“ Das ist unerhört, oder? Wo doch erst neulich alle Wissenden vermehrte Ausgangssperren und ein Verbot jeglicher Aktivität im Freien gefordert haben. Wohnheime, Schulen und Chorproben machen die Wissenschaftler für Cluster-Infektionen aus, nicht aber das Bewegen und miteinander sprechen im Freien.

Klar, auch das ist für alle, die den Lockdown satt haben, noch kein befriedigender Ansatz. Denn das würde vermehrte und konsequente Schließung der Schulen und Kitas bedeuten, ebenso erheblichste Einschränkung des ÖPNV. In letzter Konsequenz könnte man sogar auf die Idee kommen, Großfamilien für die Lockdown-Zeit zu trennen. Ach nein, das geht gar nicht! Die meisten Familien mit mehr als zwei Kindern und einer Alleinerzieherin sind ja Koran-Gläubige.

Es wird immer einsamer um Merkel

Was dieser Vorgang allerdings zeigt und nicht unterschätzt werden darf als Signal: Auch der Staatsfunk verlässt mehr und mehr die Kanzlerin, indem er andere Wissenschaftler in den Vordergrund bringt, als die Köpfe des ewigen Lockdowns: Wieler, Drosten, Lauterbach.

Werden die Ministerpräsidenten und die Bundesregierung solche Überlegungen in zukünftige Entscheidungen einbeziehen? Wir müssen befürchten, dass dies nicht geschehen wird. Denn gerade in diesen Minuten laufen Lauterbach & Co sich schon warm, um die aufmüpfigen und die Bundeslockdown-Strategie gefährdenden Kollegen in die Schranke zu weisen.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.