(Michael van Laack) Man mag zum verstorbenen Prinz Philip, Duke of Edinburgh und zur britischen Monarchie stehen, wie man will. Was wir jedoch gestern über ihn auf dem Alias-Profil (Deniz Ergün) von Halil Simsek lesen mussten, ist an Menschenverachtung kaum zu überbieten. Es gab zahlreiche Proteste gegen diese Tweets, jedoch sah Twitter keinen Verstoß gegen seine Standards.

Während Verteidiger unserer Demokratie (z. B. Boris Reitschuster, Max Otte oder Gunnar Kaiser) auf Youtube, Facebook und auch Twitter für regierungskritische Berichterstattung immer mal wieder mit Löschungen von Tweets oder Strikes bestraft werden, stehen auf diesen Plattformen Linksradikale unter einem besonderen Schutz.

„Mit uns gibt es Molotowcocktails statt Sektempfang!“

Das ist eines der Zitate im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg aus dem Mund von Halil Simsek. Ihm schwebt eine kommunistische Revolution vor, die nebenbei das Ende des Christentums und des alten weißen Mannes herbeiführen soll. Er ist offen demokratiefeindlich, wird aber von vielen Mitgliedern der Linkspartei und den Grünen immer wieder gern zu Diskussionsrunden eingeladen.

Anfang September letzten Jahres gab es bundesweit Hausdurchsuchungen bei Mitgliedern der kommunistischen Gruppe „Roter Aufbau“. Vorwurf: Die „Bildung einer kriminellen bzw. terroristischen Vereinigung“. Sprecher der Vereinigung ist Halil Simsek, der sich auf Twitter auch Deniz Ergün nennt. Immer wieder twittert er rassistische Beiträge: Gegen Juden, gegen die „alten weißen Männer“ und die Kartoffeln, die es aus dem Amt zu jagen und in den Graben zu legen gälte.

Bei Twitter und Facebook immer mehr Narrenfreiheit für Linksradikale

Doch nicht nur das. Hass und Hetze, so wurde neulich noch vom Bundesministerium für Justiz festgestellt, ist ausschließlich zu bekämpfen, wenn sie von rechts kommt. Auch Rassismus gegen weiße gibt es aus Sicht von Bundesjustizministerin Lambrecht nicht, weil es eigentlich gar keinen Linksextremismus und schon gar keine Antifa als Vereinigung gibt.

Wohl auch deshalb kann Simsek – ohne Konsequenzen befürchten zu müssen – solche Tweets absetzen:

https://twitter.com/DenizErguen/status/1380546225146114050

Auf Kritik an diesem Tweet antwortete Simsek/Ergün…

…um gleich darauf noch einmal nachzutreten!

https://twitter.com/DenizErguen/status/1380593782442299399

Twitter wird immer unglaubwürdiger

Hass und Hetze bekämpft man konsequent, nicht nach politischen Präferenzen. Fas Twitter auch  in diesem Fall „Gnade vor Recht“ gewährt hat, ist ein weiteres Zeichen dafür, dass auch dieser Konzern das Netzwerkdurchsetzungsgesetz so anwendet, wie es von Angela Merkel und Heiko Maas intendiert war. Als ein Instrument zur Bekämpfung aller echt liberaler, konservativer und patriotischer Kritik am Merkelianismus. Ein Trauerspiel. Und weiteres Zeichen dafür, dass man in diesen Konzernen die Macht der Politik mehr fürchtet als die Wahrheit.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.