(Michael van Laack) Und da heißt es immer, die Regierungsmitglieder hätten kein Gespür für die Situation. Pünktlich zum Fest hält Jens Spahn allen Impfwilligen ein Osterei vor die Nase. Die Botschaft: Lasst Euch impfen, dann dürft ihr auch wieder Shoppen und ins Restaurant.

Selbstverständlich erst, wenn die weise Bundesregierung nach der dritten Welle den Gastronomen und dem Einzelhandel erlaubt, zu öffnen. Bis dahin werden selbstverständlich noch einige Wochen vergehen.

RKI genehmigt dem Minister dieses „Geschenk“

Der oberste Gesetzgeber in Gesundheitsfragen – das Robert-Koch-Institut – hat dem Minister versichert, dass von Geimpften keine Gefahr mehr für die Volksgesundheit ausgehe. Deshalb bräuchten solche Bürger auch nicht mehr in Quarantäne und dürften auch auf den Nachweis von Schnelltests verzichten. Friseurbesuche und der Einkauf z. B. in einer Boutique sei diesen Auserwählten ebenso zu erlauben.

Freiheiten nur gegen Impfung

Das ist doch toll, oder? Wer sich nicht impfen lassen möchte oder wegen des Impfversagens der Bundesregierung erst im Juli oder August geimpft werden könne, der käme selbstverständlich auch nach der dritten Welle in kein Geschäft ohne Nachweis eines tagesaktuellen Tests. Und in Restaurants schon mal gar nicht.

Schließlich sind Impfverweigerer selbst schuld, wenn sie die Begnadigungsmöglichkeit der Bundesregierung ausschlagen. Dir Rückgabe von Freiheiten liegt also auch ohne Impfpass und Impflicht vom Gehorsam ab. Konnte Jens Spahn uns ein schöneres Ostergeschenk machen?

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.