(Michael van Laack) Gestern gab es für zwei oder drei Stunden helle Aufregung bei CNN und anderen Haus- und Hof-Sendern von Joe Biden und Kamala Harris. So auch in der ARD und im ZDF. Ein Fahrzeug war in die Absperrung vor dem Kapitol gerast. Der Angreifer tötete dabei einen Polizisten, verletzte einen weiteren schwer, attackierte dann weitere Beamte mit einem Messer und wurde erschossen.

CNN und andere vermuteten, es sei wohl wieder einer dieser Trump-Fanatiker und Vertreter der „White Supremacy“ gewesen. Als dann ein Schwarzer mit Präferenzen für den Islam als Täter genannt wurde, kehrte schlagartig Ruhe im Medien-Dschungel ein.

Die üblichen Beschwichtigungen

Während ARD und ZDF ihre Artikel nicht um die neuen Informationen ergänzten, sondern so taten, als gäbe es keine neuen Erkenntnisstände (erst heute vormittag gab es zaghafte Ergänzungen), reagierten andere MSM mit den üblichen Reflexen. Das alles habe keinen politischen oder rassistischen Hintergrund. Als Green auf seiner Facebook-Seite davon gesprochen habe, die Regierung sei der gefährlichste Feind der Schwarzen, habe er das getan, weil andere psychische Störungen ihn schwer belasteten. Ein politischer Hintergrund sei vollkommen ausgeschlossen.

Bitte ganz schnell vergessen, liebe lupenreine Demokraten!

Auch die Tatsache, dass der „fleißige und vorbildliche Student“ sich vor einigen Monaten in Südafrika und anderen afrikanischen Staaten aufgehalten habe, hätte aber auch mal gar nichts mit irgendetwas zu tun. Das FBI veranlasste bei Facebook schon knapp 30 Minuten nach der Tat die Löschung von Greens Profil. Der leitende Ermittler behauptete allerdings noch nach drei Stunden, die Identität des Mannes sei unbekannt.

Denn: Was nicht sein kann, das nicht sein darf. Trump war ein Rassist, er wurde abgewählt. Und mit Kamala Harris haben wir eine farbige Vize-Präsidentin. Alles ist nun gut. Alle Schwarzen sind dankbar, nun auf der Sonnenseite des US-amerikanischen Lebens angelangt zu sein. Da passt so eine Tat selbstverständlich nicht ins Bild. Weder in den USA noch in der buntfaschistischen deutschen Presselandschaft!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.