(Michael van Laack) Nach Ansicht der Bundesregierung herrscht in der Bevölkerung nahezu kein Bewegungsmangel. Das läge wohl vor allem daran, dass eine übergroße Bevölkerungsgruppe die Online-Angebote von Sportvereinen und Fitness-Studio-Ketten gern annehmen und sich zu Hause vor dem Bildschirm viel bewegen würde.

Allen anderen rät die Bundesregierung zur Gartenarbeit

Denn in der Vorstellungswelt der Minister und ihrer Mitarbeiter hat jedermann einen eigenen Garten. – Sie meinen doch nicht etwa die vielen illegalen Hanfplantagen in den Hochhaus-Ghettos deutscher Großstädte?

Mehr Bürgerferne geht kaum noch. Ohne Beweise vorzulegen, wird behauptet, es gäbe keinen Bewegungsmangel. Klar, die Leute gehen noch einkaufen und erledigen ihren Arbeitsweg. Aber irgendwo spazieren oder joggen gehen mag doch fast niemand mehr, weil er befürchten muss, an der falschen Stelle im Park oder am Donau-Ufer stehen zu bleiben und dann von der Polizei als Straftäter behandelt oder vom Ordnungsamt mit einem hohen Bußgeld belegt zu werden. Die Fläche Absurdistans wird jeden Tag größer in dieser Bananenrepublik.

Fitness-Studios sind Virushöllen

So jedenfalls sieht das die Bundesregierung und plant offensichtlich, dieser Branche den Todesstoß zu versetzen, indem sie Alternativen aufzeigt, wie man auch ohne diese Läden gesund durchs Leben in und nach der Pandemie kommt. Vor allem in Fitnessstudios – so heißt es – könnten Hygienekonzepte nur gut gemeint, aber definitiv nicht gut umgesetzt werden. Klar, das klappt im öffentlichen Personen-Nahverkehr viel besser. Vielleicht sollte man deshalb in jedem Zug einen Waggon zum Fitnessstudio umbauen, sodass sich die Fahrgäste auf ihrem Weg zur Arbeit körperlich betätigen können. Dann am Abend noch ein Stündchen Online-Joggen und schon ist die Volksgesundheit gesichert!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.