(Michael van Laack) Angst fressen Seele auf! Und das Gift der Dauerberieselung durch Merkel, Spahn, Lauterbach & Co. wirkt immer noch sehr gut. Zwar muss man Umfragen der Staatsmedien stets mit Vorsicht genießen, doch selbst wenn die ermittelten Umfrage-Ergebnisse 15 % niedriger lägen als angegeben, wäre das Ergebnis des monatelangen Angst- und Panik-Framings noch ein verheerendes weil erfolgreiches.

Widersprüchliche Umfrageergebnisse

CDU/CDU verlieren 7 und die SPD 1 % bei der Sonntagsfrage. Die Grünen gewinnen 4, AfD  und FDP jeweils 2 %. Die Unzufriedenheit mit der Regierung läge aber ausschließlich am katastrophalen Impfmanagement, den Teststrategien und der Maskenaffäre. Denn die Menschen sehnen sich weniger nach Freiheit und Grundrechten als nach einem Sieg über das Virus. Dieser Sieg – so die Kanzlerin – würde aber erst dann erreicht sein, wenn in allen Ländern unserer schönen erde sämtliche Mutationen unter Kontrolle gebracht werden konnten.

Aktuell – erklärte sie erst gestern – befänden wird uns auch nicht in der dritten Welle, sondern am Beginn einer neuen Pandemie. – Offensichtlich sehnen sich seit einigen Wochen mehr Menschen nach einem härteren Lockdown. Und den scheinen sie sich auch von den Grünen zu versprechen, die starke Zugewinne erzielten. Den Zuwachs bei AfD und FDP erklären sich die Wahlforscher mit einem gleichzeitigen – wenn auch geringeren anstieg jener irrenden Bürger, die eine Abschwächung des Lockdowns wünschen.

Söder – der harte Bayer – Wunschkanzler für viele?

Immer mehr Menschen misstrauen den Unionsparteien, aber immer mehr wünschen sich trotzdem den CSU Mann Söder als Kanzler statt Laschet, Scholz, Baerbock oder Habeck. Auch das ist ein Ergebnis, welches nicht recht passen will. Zumal ja auch die CSU in der Maskenaffäre Federn lassen musste.

Die Bürger wollen also stärkere Grüne, härtere Maßnahmen, wirtschaftszerstörende Lockdown-Beschlüsse und einen CSU Mann als Kanzler? Gleichzeitig bleibt laut ZDF Merkel die beliebteste Politikerin Deutschlands. All das passt nicht wirklich zusammen und lässt zweierlei Möglichkeit der Interpretation offen: Entweder sind das Wünsch-Dir-Was-Umfragen eines linksgrün versifften deutschen Staatsmediums oder der Großteil der Befragten ist mittlerweile so unfähig geworden, in Zusammenhängen zu denken, Ereignisketten zu betrachten, Ursache und Wirkung miteinander in Verbindung zu setzen, dass sie gegensätzliche Positionen für vereinbar halten und den Bock für den idealen Gärtner halten.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.