(Michael van Laack) Zweifellos wird man das Ganze als einen harmlosen Versprecher des 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika herunterspielen. Doch das Gesagte dürfte sehr wohl die internen Machtverhältnisse im Weißen Haus abbilden. Denn seit Amtsantritt gibt Biden keine Pressekonferenz und Kamala Harris bestimmt die Agenda.

Sowohl hinsichtlich ihrer Lieblingsthemen Frauenrechte, Migration und Transgender als auch zu Russland, China, Corona und Steuern. Sie ist also auf allen wichtigen Feldern tonangebend, bringt sich für bevorstehende größere Aufgaben in Stellung.

Das Unterbewusstsein spült manches hoch

Da kann es schon einmal vorkommen, dass man die Wahrheit aus dem Unterbewusstsein hervorholt und versehentlich ausspricht. Vielleicht scheut Biden deshalb auch aktuell den direkten Kontakt zur Presse.

Bidens geistige Fähigkeiten schwinden

Sogar CNN zählte in der bisher kurzen Amtszeit bereit 16 Aussetzer bei Reden oder kurzen Statements. Oft schaut Biden auch nach seinen Reden unsicher in den Raum und wartet darauf, dass ihm jemand zeigt, wohin er sich nun zu bewegen habe. Sein Stolpern neulich auf der Gangway zur Airforce One sollte man nicht überbewerten. Doch möchte ich nicht wissen, was ARD und ZDF geschrieben hätten, wäre Trump so etwas passiert. Vielleicht: „Hat Donald Trump ein Alkoholproblem?“ Oder: „War er in Gedanken schon wieder beim Bau der Mauer entlang der mexikanischen Grenze und richtete seinen Blick deshalb nach oben?“

Die Erklärung des Weißen Hauses jedenfalls gießt noch mehr Öl ins Spekulationsfeuer. Starker Wind habe den Präsidenten irritiert, so dass er einen falschen Schritt gemacht habe. Einen wohlgemerkt! Besser wäre gewesen, sie hätten nichts gesagt. Aber selbstverständlich erwartete die Presse eine Erklärung, die ein positives oder doch zumindest beruhigendes Framing ermöglichte. So betrachtet ist der Pressestelle das Bestmögliche eingefallen. Denn ein US-Präsident übersieht nichts, auch keine Treppenstufen. Und schon gar nicht dreimal.

Doch vielleicht ist die Wahrheit viel grausamer

***

Sie lesen gern die Debattenbeiträge und Analysen fernab des Mainstreams, die Ihnen Michael van Laack auf PP bietet? 

Dann können Sie sein Engagement hier unterstützen:

Paypal

Vorheriger ArtikelCorona-Merkel: Den Sozialismus in ganz Deutschland etabliert
Nächster ArtikelLockdown: Die Freiheit liegt im Koma – Das Volk bleibt devot und sein eigener Tyrann!
Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.