(Michael van Laack) Sie hätten lange gerungen, ob im Wahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen zur Bundestagswahl konsequent gegendert werden soll oder nicht. Dann sind Habecks und Baerbocks Männinen zu dem Ergebnis gekommen, dass auch bärtige Muslime, die Deutschland mit Gewalt dem Islam unterwerfen wollen, das Recht auf geschlechtergerechte Ansprache haben.

Schließlich könnte ja auch eine Frau oder gar ein Transgender planen, die „Kreuzritter“ zu töten und sich trotz seiner edlen Absichten sprachlich diskriminiert fühlen.

Neuverschuldung erhöhen

Doch die Ökosozialisten haben mit Deutschland nach ihrer Machtübernahme im Herbst noch ganz andere Pläne. Zunächst einmal müssen 500 Milliarden Euro gedruckt werden, die man innerhalb der nächsten Jahre unters Volk… Nein, das nun doch nicht! …unter die Gläubiger der Altschulden, die Windrad-, Solarzellen- und E-Auto-Hersteller sowie die Migranten bringen möchte.

Zwar bräuchte man eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag und anschließend die Zustimmung des Bundesrats, um die Schuldenbremse zu lösen. Doch wenn Rot-Rot-Grün erst einmal die Regierung übernommen hat, wird die geschrumpfte Union schon mitspielen.

Neue Einnahmequellen hat man auch gefunden

Der Spitzensteuersatz für Einkommen soll auf 45 % erhöht werden, bei über 250.000 gar auf 48 %. Zudem will man Google, Facebook und Twitter zur Kasse bitten, die bisher keine Steuern zahlen, weil ihr Firmensitz nicht in Deutschland liegt. In Zukunft aber soll nicht mehr der Firmensitz maßgeblich sein, sondern die Reichweite des Angebots. Da die Giganten allesamt (noch) in Deutschland im Netz aufgerufen werden können, müssen alle Gewinne versteuert werden, die nachweislich über Kunden in Deutschland erzielt wurden. Wird sehr lustig, das nachzuvollziehen und zu beweisen.

Ab 2030 nur emissionsfreie Neuzulassungen

Klar, es sind noch neun Jahre. Und bis dahin fließt noch viel Atomenergie aus französischen Kraftwerken durch die Stromnetze und Wasser durch den Rhein. Aber für die Grünen steht fest: Öl und Benzin braucht ab 2030 kein klimaneutraler und somit guter Deutscher mehr.

Endlich mehr für Migranten tun!

Zudem ist geplant, ein neues, dem Bundestag nebengeordnetes Gremium zu gründen, dass die Bundesregierung berät: Dieses trägt den verheißungsvollen Namen „Partizipationsrat“ und soll ausschließlich mit „Vertreter*innen aus der (post)migrantischen Zivilgesellschaft“ und Antirassismus-Forschern verschiedener aus verschiedenen Disziplinen besetzt werden. Auch mit Naturwissenschaftlern. – Gut so, denn es ist höchste Zeit, die rassistische germanische Zahlenmystik aus den Mathelehrbüchern zu tilgen oder zu beweisen, dass die Strahlung von Plutonium alt und weiß ist.

Zwischen Staatsbürgern und „Einwohnern“ soll kein Unterschied mehr bestehen. Wer in Deutschland seinen Lebensmittelpunkt hat – und das haben Asylanten praktisch vom ersten Tag an, soll nach ein paar Monaten mit Wohnsitz am gleichen Ort in einem ersten Schritt kommunales Wahlrecht erhalten. Auch sollen alle, die man eigentlich abschieben wollte, aber nicht konnte, nach fünf Jahren Duldung ein lebenslanges Bleiberecht bekommen. Selbstverständlich ohne die Verpflichtung, jemals deutscher Staatsbürger zu werden, aber selbstverständlich mit Wahlrecht.

Muslime gezielt auf dem Arbeitsmarkt fördern

Es gäbe viel weniger islamische Gefährder*innen, wenn die Mitglieder des ohne jeden Zweifel fest in Deutschland verwurzeltem Islam, Erwerbsarbeit finden könnten. Aber noch gäbe es „strukturelle Diskriminierung von Muslim*innen“, die dies verhindere. Deshalb müsse man eine gesetzliche Grundlage schaffen, die eine Islam-Quote bei Neuanstellungen festzurre. – Einzig die Zusammenarbeit mit Erdogans „Türkisch-Islamischer Union der Anstalt für Religion (Ditib)“ lehnen die Grünen ab. Dass aber vermutlich auch nur, weil es in dieser keine Linksradikalen wie in kurdischen Kulturvereinen gibt.

Ehrlichkeit zum Abschluss des Wahlprogramms

Wir können nicht versprechen, dass niemand durch den Klimaschutz belastet wird“. Soll heißen: Bald wird sich die Hälfte der Bevölkerung weder ein Auto noch ein Schweineschnitzel leisten können. Und: „Wir können nicht versprechen, dass nach Corona jedes unserer Projekte noch finanzierbar ist“. Was übersetzt heißt: Wählt uns trotzdem, denn die wenigsten Parteien halten nach der Wahl, was sie vor der Wahl versprochen haben. Aber im Gegensatz zu den anderen geschieht das alles bei uns klimaneutral. – Tja, dann kann man sich nur verneigen und laut „Läuft!“ rufen! Oder?

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.