(Michael van Laack) Der nächste Super-Gau, derselbe Minister! Wohltaten verteilt selbstverständlich jeder Politiker gern. Vor allem dann, wenn sie ihn selbst nichts kosten. So verkündete Weihnachtsmann Spahn im Dezember, dass alle Bürger über 65 Jahren ein paar kostenlose FFP2-Masken erhalten würden.

Für Januar und Februar gab es dann sogar offizielle Coupons, unter deren Vorlage Rentner  gegen einen kleinen Obolus eine Packung Masken erhielten. Nun stellt sich heraus: Durch diese Aktion hat Jens Spahn die Apotheken mit maßlos überhöhten Rückvergütungen beschenkt.

Sechs Euro pro Maske an die Apotheken

Die Masken kauft jede Apotheke selbst. Deshalb sahen wir auch vorher schon unterschiedliche Preisgestaltung beim Einkauf. Das ist freier Wettbewerb, gegen den selbstverständlich nicht einzuwenden ist. Man muss seine Masken ja nicht zu überteuerten Preisen kaufen…. Man nicht, die Bundesregierung allerdings schon.

Gegen den ausdrücklichen Rat seiner Fachabteilungsleiter entschloss sich Spahn zu der Verschenkaktion und genehmigte den dann festgelegten Erstattungsbetrag pro Maske an die Apothekerg von € 6,– pro Stück. – Für die meisten Apotheken fiel Weihnachten und Ostern auf einen Tag. Denn ihre Beschaffungspreise lagen bei € 1,50 bis € 2,00.

Fachreferenten warnten Spahn

Mehrfach erklärten seine Mitarbeiter dem Bankkaufmann, dass viele Menschen durch das Gießkannenprinzip kostenlose Masken erhielten, die gar keine finanzielle Unterstützung benötigten und warnten vor einem finanziellen Desaster. In einem Bericht forderten sie den „Verzicht auf die Verordnungsfähigkeit von FFP2-Schutzmasken“. Spahn jedoch wies sein Haus an, „kurzfristig“ einen Plan zu erarbeiten, den er auf der folgenden Konferenz mit den Ministerpräsidenten genehmigen ließ.

Bringt diese Fehlentscheidung ihn endlich zu Fall?

Auf jeden Fall werden die Unterstützer Spahns deutlich weniger. Parteifreunde, die ihn  öffentlich verteidigen, gibt es kaum noch. Nach dem Maskenmangel im vergangenen Frühjahr, der Fehlbewertung des Virus im März 2020,, all den falschen Versprechen zwischendurch (Wir werden niemals mehr den Einzelhandel schließen), dem Bestelldesaster bei den Impfungen, dem schlechten Impfmanagement, den wirkungsarmen Masken für Schulen, dem Schnelltest-Chaos und dem unnötigen Astra-Zeneca-Stop ist er aus Sicht vieler nicht mehr zu halten.

Doch wir wissen: In Deutschland kommt es nicht auf viele an, sondern am Ende nur auf eine: Angela Merkel. Wird unser aller Vordenkerin und Beschützerin den Gesundheitsminister endlich fallen lassen? Für das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland wäre dies die Befreiung von einer Last. Aber da Merkel sich bisher selten für Deutschland interessiert hat…

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.