(Michael van Laack) Massive Kritik an Merkels und Söders Union im Bundestag ist selten geworden in den vergangenen Jahren. Nun aber stehen Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg an. Da gießt die ARD selbstverständlich gern noch mal Öl ins Feuer, um den sozialdemokratischen und grünen Saubermännern und -frauen weiteren Auftrieb zu geben. Denn der größte Teil der deutschen Journalisten steht links. Allerdings leistet „Betreutes Denken-TV“ auch indirekt Wahlkampfhilfe für die AfD.

Denn in den vergangenen Tagen hat ist die Partei aus dem tiefen Tal herausgekommen und hat noch einmal kräftig zugelegt. INSA (12.03.) sieht sie in BaWÜ bei 13 %, in RLP bei 10 %. Und da traditionell nicht wenige Befragte aus guten Gründen ihre Präferenz für die AfD verschweigen, landet sie am Wahlabend nicht selten 1,5 bis 2,5 % über den prognostizierten Werten.

„Transparenz“ auf Zeit aus Furcht vor dem Wähler

Denn er zeigt die ganze Verlogenheit einer Partei auf, die jahrelang ein Lobby-Register verweigerte und selbst jetzt nur zusätzliche Einkünfte ab 100.000 Euro anzeigepflichtig machen will. Alles darunter ist für CDU und CSU weiterhin kein Problem. Auch ist den Granden egal, woher das Geld kommt. Ob aus einer nebenberuflichen Tätigkeit für eine Anwaltkanzlei oder aus den Kassen einer asiatischen bzw. aftikanischen Diktatur.

Quelle: https://twitter.com/tagesthemen/status/1370485838442811401

Es ist lediglich die pure Angst vor den Wählern, die den einstmals konservativen Parteien ein paar kleine Zugeständnisse abringt. Und einen Haufen von Ehrenerklärungen, die – wie Oliver Köhr richtig sagt – das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen!

Die Ehre der CDU

Als ich die Meldung zu den Ehrenerklärungen gestern Abend las, hatte ich weniger Kohl oder Schäuble vor Augen, sondern einen Mann, den die CDU gern aus der Erinnerung und ihrer Parteigeschichte getilgt sähe. – Seinerzeit war Uwe Barschel zwar nicht der einzige, der „Dreck am Stecken“ hatte. Auch über SPD-Mann Björn Engholm gäbe es einiges zu berichten. Dennoch…

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.