(Michael van Laack) „Wir versuchen jetzt, die Brücken zu bauen, aber wir wissen auch nicht, wohin wir die genau bauen. Also, das Ufer sehen wir ja auch nicht.“ Kann mir irgendjemand – außer Joe Biden, der nicht einmal mehr weiß, dass das Pentagon Pentagon heißt – erklären, was die Kanzlerin bei ihrem digital geführten Gespräch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Hilfs- und Krisentelefonen meint!

Klarer hingegen sind andere Aussagen unserer geliebten Frau Bundeskanzler:

Aus schweren Wochen werden schwere Monate

Bisher hat Merkel den Deutschen immer nur Durchhalte-Parolen im Bereich von mehreren Wochen vorgetragen oder schlimmstenfalls nebulös auf einen harten Winter eingestimmt, nachdem alles besser würde. Nun aber, da das Ende der Grundrechtseinschränkungen noch vor den Bundestagswahlen droht, gibt sie noch einmal alles: „Das sind jetzt noch drei, vier schwere Monate: März, April, Mai, Juni.“ – „Dann wird es deutlich besser, aber im Augenblick fällt jeder Tag schwer. Das merkt man ja jedem an.“

Also ich merke der Bundeskanzlerin und den Mitgliedern der Bundesregierung nicht an, dass ihnen irgendetwas schwerfällt. Die Frisur sitzt dank der aus Steuergeldern finanzierten Coiffeur-Truppe, der Edel-Italiener liefert immer noch Speise in den Bundestag und die monatlichen Aufwandsentschädigungen kommen auch pünktlich. Ganz im Gegensatz zu den November- und Dezemberhilfen.

Merkel kennt das Ende der Pandemie noch nicht

Das liegt wohl daran, weil auch Grippeviren in Intervallen immer wieder auftreten und oft auch weltweit auftreten. So gesehen dürfte diese Pandemie nie ein Ende haben, sondern lediglich kurzzeitig mal durch Impfungen in der Versenkung verschwinden. Wenn sich allerdings nicht jeder Bürger jedes Jahr eine Auffrischungsimpfung geben läßt ist sie wieder das. – Also vielleicht doch ein ewiger Lockdown? Fürs Weltklima soll das ja noch besser sein als E-Autos und Windräder.

Das Virus redet nicht mit der Kanzlerin

„Ich weiß es auch nicht, was dieses Virus noch anstellt!“, meinte sie gestern ein wenig konsterniert. All die Mutationen, die wir aktuell sehen, bedrücken die letzte Verteidigerin der freien Welt sehr. Auch dass sie die Grundrechte und Freiheiten, gern wieder aus ihrem Privatbesitz an die Bürger zurückgeben möchte. Aber das sei nun mal zumindest in den nächsten drei oder vier Monaten noch nicht möglich.

Denn das Virus will partout nicht mit der Kanzlerin, Jens Spahn und Karl Lauterbach darüber in einer Schaltkonferenz reden, was es so vorhat. Deshalb bleibt nur das Handeln auf Basis von Vermutungen. Und eben das bauen von Brücken, deren Errichtungsort man ebenso wenig kenne, wie die Länge der Brücker und die andere Uferseite. Klingt für die MSM und die ewigen Ja-Sager ganz sicherlich nach: Auch, wenn wir nichts unter Kontrolle haben: Wir schaffen das!“

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.