(Michael van Laack) Heute ist wieder mal Integrationsgipfel. Der vermutlich letzte unter Bundeskanzlerin Angela Merkel. Deshalb soll von den 120 digitalen Teilnehmern ein Maßnahmenpaket zusammengeschnürt und beschlossen werden, dass die Lebensqualität der Migranten insgesamt und der Muslime im Besonderen deutlich verbessert und ihren gesellschaftlichen Status aufwertet.

Vor dem Gipfel hat die Kanzlerin schon mal klar gemacht, was sie vom nicht migrantischen und vor allem dem biodeutschen Teil der Bevölkerung erwartet, damit auch all das gelingen kann, was sie heute mit den Islamverbänden, den Flüchtlings-NGOs und den Kirchen beschließt:

Neugierde füreinander

Gewiss haben wir, die wir schon länger hier leben, weiterhin in Vorleistung zu gehen. Denn das Muslime sich für das Grundgesetz interessieren, das Christentum besser verstehen lernen wollen oder sich deutsche Volksbräuche näherbringen lassen möchten, ist unwahrscheinlich. Das lehrt uns die Erfahrung der gescheiterten Integrationsversuche nicht erst seit Beginn der Flüchtlingswelle.

Hass und Gewalt muss enden

Das gilt selbstverständlich nur für Straftaten gegen Migranten und Asylanten. Weil… wenn diese das Gesetz brechen, tun sich das ja nie in böser Absicht. Das machen sie aus ihrem Kulturverständnis heraus, auf das wir Deutsche partout nicht neugierig sein wollen. Oder weil sie traumatisiert sind. Entweder durch Krieg und wirtschaftliche Not in ihren Herkunftsländern. Vielleicht sogar durch die Ausgrenzung und Verachtung, die wir Ureinwohner diesen bedauernswerten Geschöpfen Allahs täglich entgegenbringen.

Mehr Toleranz

Wen der Muezzin-Ruf stört, wer Schließungen von Gasstätten mit Alkoholausschank „im Schatten des Minaretts“ kritisiert, wer partout keine schweinefleischfreien Kita- und Schulküchen möchte, wer zum Ramadan dem migrantischen Nachbarn nicht gratuliert… All diese Menschen sind intolerant. Damit muss Schluss ein. Wer Mitglied der Zivilgesellschaft sein will (und das möchten doch wohl alle, die keine Nazis sind), sollte sich über die Bereicherung und die neuen Lebensgewohnheiten freuen. So kommt endlich Abwechslung in das Leben der alten weißen Menschen.

Auch Offenheit ist ein Markenzeichen aller Aufrechten und Anständigen

Warum z. B. sollten alle Kinderehen geschieden werden. Stattdessen sollten wir deutschen vielleicht offen sein für die Anregung mancher Muslime und Grünen, das Schutzalter auf zwölf oder vielleicht gar zehn Jahre zu senken. Heute sind die Kids doch eh alle frühsexualisiert.

Und auch bei den Frauenrechten braucht es mehr Offenheit. Selbstverständlich müssen Vergewaltigung und andere körperliche Gewalt in der ehe weiterhin hart bestraft werden. Aber den zu uns stoßenden Migranten sollte man schon eine Übergangszeit von zehn bis 20 Jahren gewähren, bis sie sich vor den Spiegel stellen und voller Inbrunst sagen können: Frauen haben die gleichen Rechte wie wir Männer.“ Deshalb mehr Offenheit für Burka und andere Verschleierungsformen. Mehr Verständnis dafür, dass viele Frauen kein deutschlernen dürfen oder die Kinder nicht regelmäßig in Schulen geschickt werden,  an denen es noch christlichen Religionsunterricht gibt.

Gefühl der Zugehörigkeit

Auch das ist der Kanzlerin sehr wichtig. Jeder ist so anzunehmen, wie er nun mal denkt und lebt, darf sich entsprechend auch so in die Gesellschaft einbringen. Also jeder Migrant natürlich. Damit wir uns jetzt bitte nicht falsch verstehen! – Erst dann, wenn wir schon länger hier Lebenden erkennen, dass der Islam ganz und gar zu uns gehört, können sich die Migranten bei uns wohlfühlen. Sie müssen spüren, dass auch ihre Frauen- und Homosexuellenfeindlichkeit, ihr Antisemitismus und ihr Christenhass, ihre Verachtung weltlichen Rechts und ihr Missionsanspruch dazu gehören.

Zugehörigkeit, Offenheit, Toleranz, Neugierde, Abbau von biodeutschem Hass – wenn all das gelingt, erst dann haben wir alle verinnerlicht, warum Buntheit und Demokratie, Islam und Christentum, Kommunismus und das Grundgesetz sich nicht ausschließen, sondern bedingen.

Merkel hat blühende Kulturlandschaften geschaffen

Leider wird die Kanzlerin das alles zumindest als Kanzlerin nicht mehr erleben. Im Herbst endet – wenn rasch eine neue Regierung gebildet werden kann – ihre Amtszeit. Aber sie kann sich zumindest rühmen, den Grundstein gelegt zu haben für die neue Gesellschaft in einer neuen Ordnung.

Denn was wäre aus Deutschland ohne die vielen Migranten und Asylanten geworden? Ein kulturell und wirtschaftlich verarmtes Land, hängen geblieben auf dem mittelalterlichen Fundament des christlichen Abendlandes! Nun aber sehen wir blühende Großstadt-Ghettos, guten Sex zwischen Asylanten und jungen weißen Mädchen, eine steigende Geburtenrate bei den Bereicherern. Kann man all das nicht wollen und trotzdem noch ein gutes Mitglied der Zivilgesellschaft sein? Eben!

***

Sie lesen gern die Debattenbeiträge und Analysen fernab des Mainstreams, die Ihnen Michael van Laack auf PP bietet? 

Dann können Sie sein Engagement hier unterstützen:

Paypal

Vorheriger ArtikelGreensill: Bankenpleite wird auch Anlagen von NDR, SWR und SR verbrennen
Nächster ArtikelAltmaier stoppt Corona-Hilfen – Das Staatsversagen muss der Mittelstand büßen!
Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.