(Michael van Laack) Der britisch-australische Forderungsfinanzierer Greensill Capital ist insolvent. Und somit auch dessen Banktochter in Bremen. Nicht nur die Stadt Gießen, die dort 10 Millionen Euro angelegt hat, könnte dadurch on eine finanzielle Schieflage geraten. Auch von vielen Bürgern ohnehin nur unwillig gezahlte Rundfunkgebühren dürften verbrennen. Denn NDR, SWR und SR haben Anlagen in bisher nicht veröffentlichter Höhe getätigt.

Rundfunkgebühren garantieren keine standesgemäßen Gehälter

Die Bürger zahlen einfach zu wenig Rundfunkgebühren. Von den mageren Einkünften lassen sich weder standesgemäße Gehälter verhandeln noch ein ausgewogenes Programm produzieren. Deshalb muss das Geld anderweitig vermehrt werden. Auf normale Bankkonten gibt es ja heute ebenso wie auf Sparbücher kaum noch Zinsen. Also müssen lukrativere Anlageformen gefunden werden: Aktienpools, Staatsanleihen, Rentenpapiere.

Bisher immer gut gelaufen

Aber nun ist Greensill insolvent. Ob die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro den Verlust decken kann? Ansonsten muss eben der Steuerzahler über Nothilfen des Bundes die Finanzierungslücke schließen, denn bekanntlich sind Banken prinzipiell systemrelevant. Ansonsten werden mehrere Kommunen hohe Millionenbeträge verlieren. Und eben auch Landesrundfunkanstalten der ARD. Denn im Bestreben, aus den Rundfunkgebühren mehr zu machen als den Hungerlohnbeitrag, der staatlich festgeschrieben ist, streuen nahezu alle Anstalten auf zahlreichen Konten bei Bankinstituten im In- und Ausland Anlagen.

Doch wer weiß: Vielleicht handelt es sich bei den Greensill-Anlagen auch um Einnahmen aus Werbung und nicht um den Beitrag der Bürger, der zur Beschimpfung aller Konservativen, echt Liberalen, Bürgerlichen und Patrioten eingesetzt wird. Das ist auch ganz egal. Hauptsache ist, dass NDR, SWR und SR bekommen ihr Geld zurück. Die Kleinanleger sollen sich mal hinten anstellen. Und sollte wirklich nix mehr da sein, muss halt der Steuerzahler die Spekulationgier des ÖRR finanzieren. Denn schließlich ist auch die ARD systemrelevant, oder?

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.