(Michael van Laack) Aydan Özoğuz MdB, ehemalige Integrationsbeauftragte des Bundes und aktuelles Mitglied des Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe im Deutschen Bundestag ist eine schillernde Figur inerhalb einer integrationsfeindlichen Familie. Schon 2016 warnte sie vor einem generellen Verbot von Kinderehen, weil dadurch die sexuelle missbrauchten Mädchen vollends ins soziale Abseits gedrängt werden könnten.

Ein schwaches Argument, das Missbrauch und finanzielle Abhängigkeiten gegeneinander aufwiegt. Und auch in anderen Fragen ließ sie immer wieder durchblicken, dass sie den orthodoxen (radikalen) Islam eher schützen als verurteilen wollte.

So auch beim Burka-Verbot. Wirklich israelfreundliches oder Warnungen vor islamischem Islamismus hörte man von ihr auch nie. Das liegt vermutlich in der Familie, betreibt doch ihr Bruder Dr. Yavuz Özoguz eine Website, die nur so strotzt von Frauenfeindlichkeit, Antisemitismus und Verachtung des Christentums.

Muslim-Markt: Website mit harmlos klingendem Namen

Seit über drei Jahren findet sich mittlerweile auf der Frontseite von Muslim-Markt der Link auf einen Artikel von Frau Özoğuz Bruder Yavuz, der Israel mit dem Burenstaat vergleicht, der wegen seiner Apartheid ausgelöscht wurde. Zudem wird in einem als Aufruf gegen Antisemitismus getarnten Pamphlet behauptet, Antizionismus habe nicht mit Judenfeindlichkeit zu tun. Darunter werden zahlreiche Israel- und Juden-feindliche Artikel verlinkt, so z.B.: „Das elfte Gebot: Israel darf alles, „Die Holocaust-Industrie“ oder „Apartheid und ethnische Säuberung in Palästina“.

Seit vorgestern findet sich unter dem Link-Titel „Du möchtest anfangen, Hijab zu tragen“ Werbung für die Verschleierung junger Mädchen.

Integrationsfeindlichkeit Kennzeichen der Familie Özoğuz

Datumsangaben findet man auf dieser Seite stets doppelt. Heute heißt es dort z.B. „Mo. 8.3.21 / 24. Radschab 1442.“ Auch das zeigt überdeutlich den Willen, sich von der westlichen Gesellschaft zu distanzieren.

Die Bundestagsabgeordnete hat sich weder zu der Zeit, als sie noch Integrationsbeauftragte war noch später jemals von der Propaganda ihres Bruders distanziert. Dies zeigt: Entweder sieht sie sich selbst als untergeordnetes Wesen in ihrer Familienkonstellation, das zu folgen und nicht zu widersprechen hat. Oder aber – da sie sich ja stets liberal und emanzipiert gibt – sie steht vollumfänglich zu den von ihrem Bruder verbreiteten Inhalten. Letzteres ist wahrscheinlicher.

Gehört das wirklich zu Deutschland?

Für die Bundesregierung gehört der Islam zu Deutschland. Sie möge mal häufiger auf den Webseiten gebildeter Muslime  herumstöbern. Dann würde sie vielleicht begreifen, dass dieses pauschale Wort nicht stehen bleiben darf. Auf dieser Seite werden Artikel verlinkt und verbreitet, die zum Antizionismus und damit auch indirekt zum Antisemitismus aufrufen. Christen, die sich gegen den Islam positionieren, werden diskreditiert, die Rolle der Frau im Islam auf die Dienerin des Mannes reduziert. Soll all das tatsächlich zu Deutschland gehören, Frau Dr. Merkel?

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.