(Michael van Laack) Merkels aktuell größte Sorge: Das längst überwundene Rollenbild der Ehefrau und Mutter könnte wiedererstarken und so die sozialistisch-feministischen Umerziehungsbemühungen zunichtemachen. Das Schicksal unserer Kinder und Jugendlichen ist der Kanzlerin bekanntlich vollkommen gleichgültig. Ist ja auch nur ein Drittel, das psychische Auffälligkeiten hat und/oder suizidale Gedanken trägt. Auch die Überschuldung im Lockdown und die Vernichtung von Arbeitsplätzen stellt für die Kanzlerin ein minderes Problem dar.

Zumindest verliert sie wenige Tage nach den umstrittenen Lockdown-Entscheidungen über all das kein Wort. Denn es steht Wichtigeres auf der Agenda der ehemaligen FDJ-Sekretärin: Der Weltfrauentag am 8. März und die aus diesem global bedeutenden Ereignis zu ziehenden Schlussfolgerungen.

„Für eine ebenbürtige Zukunft in einer Covid-19 Welt“

Natürlich für Frauen. Für wen auch sonst? Das einzige Geschlecht, dass in der Welt der Linken wirkliche Existenzberechtigung hat, ist das der Frau. So wie die wichtigste Hautfarbe „Nicht-Weiß“ ist. Diesem Motto der UN schließt sich Merkel voll und ganz an.

Auch in Deutschland sei der Weg bis zur Gleichberechtigung in Führungspositionen noch ein sehr weiter. Viele  – ggf. auch besserqualifizierte – Männer gilt es also, wenn man Merkels Gedankengängen folgt, in den nächsten Jahren aus dem Weg zu räumen, bevor das rotgrüne Ziel einer gendergerechten und somit vom Feminismus allein geprägten Welt erreicht ist.

Dem Staat die Kinderbetten – Den Frauen die Jobs!

Viele Frauen seien im Lockdown fürs Homeschooling (ich dachte das macht der Staat ganz großartig?) und das Zubereiten der Nahrung zuständig, weil ihre Männer Tätigkeiten ausüben, die sich nicht ins Homeoffice delegieren lassen, während sie in Kurzarbeit sind oder ihre Minijobs aktuell nicht ausüben können. Oder als Alleinerzeihende Übermenschliches leisten müssen.

Das dürfe auf gar keinen Fall wieder zur Gewohnheit werden, meint die Kanzlerin. Klar, für eine Regierung, die die Oberhoheit über die Erziehung des Nachwuchses behalten will, wäre es verheerend, wenn manche Paare zu der Überzeugung kämen: Der Mann verdient gut, die Frau übernimmt die Betreuung der Kinder selbst. Dieser Rückfall vor die gute alte DDR- und DDR 2.0-Zeit muss unbedingt verhindert werden.

Noch immer dürfen Frauen nur dienen!

In Krankenhäusern, Seniorenheimen und Apotheken sei ungefähr 75 % des Personals weiblich. Eine Übererfüllung der Quote, die Frau Merkel eigentlich froh stimmen sollte. Doch das Gegenteil ist der Fall. Diese Dienste seien zwar in der Pandemiezeit sehr wertvoll, aber keine der Frauen, die solche Tätigkeiten ausüben, würde für ihr unermüdliches Schaffen belohnt. Z.B. mit der Aufnahme in einen DAX-Vorstand oder die Leitung einer Landesbehörde. Ein Skandal sondergleichen.

Hier strebt die Kanzlerin vermutlich einen umgekehrten Effekt an. Mehr junge Männer müssen in diese Berufe. Wenn nötig selbstverständlich auch per Ausbildungs- und Studienplatzquote. Anders fürfte das kaum zu regeln sein. Dass vielleicht deshalb so viele Frauen in Pflege- und Erziehungsberufen tätig sind, weil in ihren Genen das mütterlich-beschützende steht, also der Urwunsch, die „Brut zu schützen, zu pflegen, für den eigenen Weg in der Welt bereit zu machen…. Das ist gewiss für die Kanzlerin und alle Gender-Ideologen frauenfeindliches Denken und somit voll Nazi!

Fühlt Merkel (sich) nicht wie eine Frau?

Es könne nicht sein, dass Frauen die Gesellschaft tragen, aber nicht an wichtigen Entscheidungen in Politik und Wirtschaft beteiligt würden, erklärt die Kanzlerin dem verdutzten Netz-Publikum in ihrem heutigen Podcast. Damit hat Merkel indirekt zugegeben, dass sie sich selbst nicht als Frau fühlt und vermutlich auch Ursula von Leyen, AKK, Christine Lambrecht, Frau Ex-Doktor Giffey und andere nicht als solche betrachtet. Oder habe ich da etwas falsch verstanden, Frau Bundeskanzlerin?

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.