(Michael van Laack) Nicht nur in Bayern hat vielerorts der Digitalunterricht entweder kaum funktioniert, die Schüler überfordert oder überhaupt nicht stattgefunden. Die im Lockdown verronnene Zeit als „Halbjahr“ zu bezeichnen, ist deshalb purer Hohn. Das aber ist der CSU egal, schwimmt sie doch wie ein Fettauge auf der Hochzeitssuppe immer noch ganz weit oben in der bayerischen Wählergunst.

Unvorhersehbar und strapaziös?

Unvorhersehbar war daran wohl kaum etwas. Sehenden Auges führen die Kanzlerin und ihre Ministerpräsidenten unsere Kinder systematisch in die Verzweiflung. Fast alle Sozialkontakte finden nur noch virtuell statt. Nicht nur der „Distanzunterricht“,e der in weiten Teilen Deutschlands mehr schlecht als recht funktioniert. Unsere Kinder vereinsamen. Die einen werden lethargisch, andere überdrehen. Auf ihre je nach Alter und Charakter ganz eigene Weise sind sie alle verzweifelt.

Entlastung hat Priorität? Von wegen!

In dieser vom Staat ohne Not herbeigeführten Situation liest sich dieses Posting wie Hohn und Spott. Do werden es selbst Unterstufenschüler auch verstehen, sollten sie es lesen. – Die Schließung der Schulen war der größte all der vielen Fehler, die Merkel, Söder & Co. gemacht haben. Dass man nun ausgerechnet in Bayern versucht, mit Botschaften wie dieser Normalität zu vermitteln, zeigt, dass sie nichts verstanden haben.

Bayern will für Schüler ab Klasse 5 erst ab dem 15. Februar wieder Unterricht anbieten. Unter 50er-Inzidenz Präsenzunterricht, über 50 Wechselunterricht, über 100 bleibt geschlossen. Und für wie lange soll unterrichtet werden? Bis zum 26.03. Danach beginnen die Osterferien, die MP Söder auf keinen Fall ausfallen lassen möchte. Die Schüler sollen deshalb wieder schnell vom dann gerade wieder begonnenen Schulalltag entwöhnt werden.

Es geht diesen Politikern nur um sich!

Auch diese Entscheidung zeigt: Es geht nicht um unserer Kinder. Auch nicht darum, Familien nach dieser langen Wegstrecke wieder mehr zu entlasten. Es geht ausschließlich um Prinzipien und Verordnungen. Und den Spitzenpolitikern vor allem darum, ihr Gesicht nicht zu verlieren! Für unsere Kinder interessieren sie sich nur, wenn Medien, Umfragen und ihre strategischen Berater ihnen sagen, dies seo aktuell angebracht.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.