(Michael van Laack) Natalia Wörner ist Schauspielerin. Kein Wunder also, dass sie sich zu einem Mann hingezogen fühlt, der vor der Kamera Ähnliches tut: Heiko Maas. Der BILD am Sonntag gewährte die Lebensgefährtin unseres Außenministers ein Interview, das tief blicken lässt, sowohl im gesprochenen Wort als auch im Subtext.

Masken werden uns über Jahre erhalten bleiben

Die langjährige Lebensgefährtin des Außenministers vermutet, dass Masken in der Öffentlichkeit zum langjährigen Gesichtsersatz werden könnten. Wir sind noch mitten in der Pandemie und die Masken werden uns noch lange Zeit erhalten bleiben, vermutlich mehrere Jahre, erklärt sie dem BILD-Journalisten. Ein Gedanke, der ihrem Lebensgefährten und der Bundeskanzlerin sehr gefallen dürfte. Weiß sie – die sich zumindest indirekt im Kreis der Macht bewegt – vielleicht sogar schon mehr? Auch Schauspielerinnen sollen ja hin und wieder am Herrschaftswissen teilhaben.

Raben-Tochter: Auch zum 80. Geburtstag kein Besuch bei der Mutter

Auch wenn sie als Schauspielerin mehrfach die Woche getestet wurde, hat Natalie Wörner seit dem vergangenen Sommer ihre Mutter nicht mehr besucht. Vertrauen in die Schnelltests, die uns nach Söders und Kretschmers willen bald allen wieder den Restaurantbesuch ermöglichen sollen, hat sie offensichtlich nicht.

Nachdem ihre Mutter nun die erste Impfung erhalten hat, will sie es jedoch wagen. Allerdings auch nur dann, wenn die Mama sich vor dem Besuch selbst noch einmal testen lässt. Augenscheinlich vertraut sie auch den Impfungen nicht. Eine Erkrankung könnte ihr vielleicht sogar die Schauspieler-Karriere vermasseln. Oder – was noch weit schlimmer wäre: Über die Mutter und sich könnte sie ihren Mann infizieren. Eine Horrorvorstellung. Denn dann gäbe es niemanden mehr, der Deutschland im Ausland würdig repräsentieren könnte.

Beim Thema Schule auf der Seite der Corona-Kritiker

„Ich frage mich, warum kein genereller Unterricht möglich ist, mit Masken, mit Tests, im Zwei- oder Dreischichtsystem. Die Kinder brauchen Begegnungen! Unabhängig davon, dass ihnen auch die Inhalte fehlen. Wir Erwachsenen bekommen die aktuelle Situation und ihre Entbehrungen noch einigermaßen sortiert. Doch was macht der Lockdown mit den Kindern und Jugendlichen?“

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer vielleicht: Hoffentlich hat Frau Wörner das Interview von ihrem Heiko oder besser noch Angela Merkel autorisieren lassen. Nicht, dass Merkel von Maas noch in ihren letzten Regierungsmonaten verlangen muss, sich um der Staatsräson willen von seiner Natalia öffentlich zu distanzieren und zu trennen.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.